Eishockey
Eisbären Berlin stehen als Vorrunden-Erster fest
Die Eisbären hatten am Freitag spielfrei, und doch fiel für sie eine Entscheidung: Die Berliner sind als Erster der Vorrunde uneinholbar. In der 53. Spielminute machten die Mannheimer gegen Wolfsburg alles für die Eisbären klar.
Die Eisbären Berlin stehen als Vorrunden-Erster der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) fest. Der am Freitag spielfreie deutsche Meister aus der Hauptstadt profitierte von der 1:2 (1:1, 0:0, 0:1)-Niederlage des Tabellen-Zweiten EHC Wolfsburg in Mannheim. Die Eisbären (108 Punkte) hatten sich am Vortag zu einem 3:2-Sieg nach Penaltyschießen über die Hannover Scorpions gequält. Bis zum Ende der Endrunde kann der EHC bei noch sechs ausstehenden Spielen die Berliner nicht mehr einholen.
Trotz langanhaltender optischer Überlegenheit der Wolfsburger (weiter 89 Punkte) sicherte sich Mannheim vor 10.442 Zuschauern die drei Punkte und feierte den sechsten Sieg in Serie. Die Entscheidung fiel aber erst in der 53. Minute durch Ronny Arendt. Bis dahin stand es nach Toren von Francois Method und des Wolfsburgers Ken Magowan 1:1.
Die DEG Metro Stars aus Düsseldorf gewannen das 127. Rhein-Derby gegen die von der Insolvenz bedrohten Kölner Haie mit 4:3 (0:0, 1:2, 3:1). Vor der DEL-Rekord-Kulisse von 18.523 Zuschauern, darunter die Fußballer des 1. FC, träumten die Fans der Haie bis zur 46. Minute vom Sieg. Dann brachte Daniel Kreutzer die Düsseldorfer durch seine zwei Treffer innerhalb von 16 Sekunden auf die Siegerstraße.
Von der großartigen Stimmung in der ausverkauften Kölner Lanxess- Arena getragen, glaubten die Gastgeber lange an den insgesamt 93. Haie-Sieg im Derby gegen die DEG. Aber das starke letzte Drittel gab den Ausschlag für die Gäste, für die neben Kreutzer Adam Courchaine und Evan Kaufmann trafen. Die Tor für die Kölner, die im ersten Drittel Stéphane Julien durch eine Spieldauerdisziplinarstrafe verloren, schossen Martin Bartek (zwei) und Ivan Ciernik.
Die meisten Tore fielen am 23. DEL-Spieltag beim 7:2 (2:0, 2:1, 3:1) der Krefeld Pinguine in Ingolstadt. Vor 4010 Zuschauern waren Boris Blank und Charlie Stephens bei Krefeld je zweifache Torschützen.
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