Eishockey
Eisbären empfangen Angstgegner aus Hannover
Kurz nach dem 4:1-Triumph gegen die Kölner Haie stehen die Eisbären Berlin am Donnerstag vor einer großen Herausforderung: Sie empfangen beim Heimspiel die Hannover Scorpions. In den vergangenen zwei Jahren konnte der deutsche Eishockey-Meister die Niedersachsen kein einziges Mal in eigener Halle schlagen.
Nach der erfolgreichen Rückkehr in den Alltag der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) bleibt den Eisbären Berlin keine Zeit zum Verschnaufen. Keine 48 Stunden nach dem 4:1-Sieg gegen die Kölner Haie empfängt der deutsche Hockey-Meister am Donnerstagabend seinen Angstgegner – die Hannover Scorpions.
Seit dem Umzug in die O2 World vor zwei Jahren konnten die Eisbären die Scorpions auf eigenem Eis noch nie bezwingen. "Hannover ist eine sehr komplette Mannschaft mit einem sehr guten Trainer", sagte Stürmer Jeff Friesen, fügte aber auch hinzu: "Wenn wir ähnlich konzentriert wie am Dienstag gegen Köln zu Werke gehen, kann uns der zweite Sieg in dieser Woche gelingen."
Gegen Köln hatte Friesen mit seinem Treffer zum 3:1 im Schlussdrittel für die vorzeitige Entscheidung gesorgt. "Es war wichtig, dass uns nach der langen Olympia-Pause ein guter Start gelang", sagte er. Getrübt wurde der 20. Heimsieg in dieser Saison lediglich durch die Verletzung von Nationalspieler Florian Busch, der mit einer Rippenprellung ausschied. Eine in der Nacht zum Mittwoch im Krankenhaus Friedrichshain durchgeführte Untersuchung ergab, dass sich der Stürmer aber keine Brüche zugezogen hat. Dennoch muss Busch vorerst pausieren.
Länger als befürchtet fällt Stürmer Steve Walker aus. Der Kapitän, der seit dem 5. Februar verletzt ist, wurde am Mittwoch an der Leiste operiert und steht dem überlegenen DEL-Tabellenführer bis zum Ende der Hauptrunde nicht mehr zur Verfügung. Zudem muss Trainer Don Jackson gegen Hannover auf den bereits lange verletzten Frank Hördler verzichten. Fraglich ist der Einsatz von Daniel Weiß, der weiterhin eine Schulterprellung auskuriert.
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