Eishockey
Eisbären gehen mit Niederlage in die Pause
Im letzten Spiel vor der Pause hat der deutsche Meister gegen Frankfurt eine Pleite eingesteckt. Allerdings mussten die Eisbären gleich auf sechs Spieler verzichten. Aber auch bei den Frankfurtern sah es wegen Olympia und verletzungsbedingten Ausfällen nicht besser aus.
Eishockey-Meister Eisbären hat sich mit einer Niederlage in seine Olympia-Pause verabschiedet. Der überlegene DEL-Spitzenreiter verlor am Sonntag 2:4 (1:1, 1:2, 0:1) bei den Frankfurt Lions. Die Berliner bleiben damit unter den besten Sechs der Liga, die direkt das Viertelfinale erreichen. Dies haben die Eisbären schon jetzt geschafft.
Die Eisbären mussten in Frankfurt auf die drei Olympia-Fahrer Sven Felski, André Rankel und T.J. Mulock sowie drei Verletzte verzichten, aber auch Frankfurt fehlten gleich sechs Akteure. Nach schwachem Start waren die Berliner mit der Lions-Führung durch Derek Hahn (11.) im ersten Drittel noch gut bedient. Fünf Sekunden vor Drittelende sorgte Denis Pederson für den überraschenden Ausgleich.
Ex-Nationalspieler Aleksander Polaczek hatte danach für die Lions Pech mit einem Pfostenschuss (24.), besser machte es für Berlin Alexander Weiß (34.) in Überzahl. Doch nur zwei Minuten später überraschte Sean Blanchard aus spitzem Winkel Eisbären-Torhüter Rob Zepp, der den Sprung nach Vancouver nicht geschafft hatte. Nick Angell (38.) schoss die Hessen sogar erneut in Führung und verpasste mit einem Pfostentreffer das 4:2 (43.) in der zeitweise rasanten Partie. Für die Gäste traf Jeff Friesen nur das Gestänge (48.). Jeff Ulmer (52.) machte mit seinen 31. Saisontor dann alles klar.
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