Eishockey
Düsseldorf beendet Erfolgsserie der Eisbären
Nach sieben Siegen in Folge ist die stolze Bilanz der Eisbären beendet. Im neunten Spiel der Saison mussten sie ihre zweite Niederlage einstecken. Die Berliner lieferten bei den DEG Metro Stars in Düsseldorf wohl ihre schwächste Vorstellung in der laufenden Spielzeit ab.
Die Eisbären sind nicht der Gegner, den sie in Düsseldorf gern sehen. Im Play-off entschieden die Berliner bislang alle drei Serien für sich, zuletzt im April, als der EHC Eisbären sich im Finale durchsetzte und den vierten Titel holte – zum zweiten Mal gegen die DEG. In der Hauptrunde der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gab es zweieinhalb Jahre keinen Heimsieg mehr. Klar, dass da die Motivation bei den Düsseldorfern groß war, die Dominanz der Berliner zu durchbrechen. Der Eifer, den die DEG Metro Stars dann an den Tag legten, überraschte aber doch. Der Meister musste mit einem 2:6 (0:0, 0:4, 2:2) im Gepäck die Heimreise antreten.
Nach sieben Siegen in Folge endete eine stolze Serie für die Eisbären, die im neunten Spiel die zweite Saisonniederlage hinnehmen mussten. Obwohl das Resultat beim 3:8 in Kassel zum Auftakt höher ausfiel, lieferten die Eisbären am Donnerstag wohl ihre schwächste Vorstellung in der laufenden Spielzeit ab. Sie konnten kaum Druck ausüben und waren zu oft damit beschäftigt, den Düsseldorfern hinterher zu laufen.
EHC-Trainer Don Jackson tobte zeitweilig an der Bande. Weitgehend ausgeglichen verlief die Partie, bis Patrick Reimer den Führungstreffer erzielte (28.). Dann verloren die Berliner komplett den Faden, knapp sechs Minuten später stand es 0:4. Ins Spiel fanden die Eisbären danach nicht mehr, ungewohnt langsam bewegten sie sich, konnten sich kaum Freiräume gegen die hart verteidigenden Gastgeber verschaffen und blieben im Powerplay schwach. Vielleicht lähmten die Erfolge der Vorwochen den Tatendrang zu sehr.
Das Gute daran ist, dass die Liga nun wieder ein wenig spannender wird. Der Vorsprung der Eisbären, für die T.J. und Tyson Mulock trafen, schrumpft. Auch die Serie von Steve Walker ist zu Ende. Der EHC-Kapitän, der in allen acht Spielen zuvor getroffen hatte, blieb erstmals ohne Torerfolg.
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