24.02.13

Play-off-Kampf

Nun zahlt sich der Einkauf Caldwells für die Eisbären aus

Der Titelverteidiger aus Berlin kann im Spitzenspiel der Eishockey-Liga gegen Krefeld eine Vorentscheidung herbeiführen

Foto: dpa

Trainer Don Jackson (Mitte) verfügt durch die Verpflichtung des Verteidigers Ryan Caldwell auch im Angriff über mehr Optionen
Trainer Don Jackson (Mitte) verfügt durch die Verpflichtung des Verteidigers Ryan Caldwell auch im Angriff über mehr Optionen

Auf den letzten Metern geben die Eisbären offenbar noch einmal Gas. Nachdem es dem Titelverteidiger der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) in den vergangenen Wochen nicht gelungen war, mal zwei Spiele in Folge zu gewinnen, taten die Berliner kurz vor dem Ende der Hauptrunde nun wieder genau das. Dem Erfolg gegen Nürnberg (6:2) folgte am Freitag ein Sieg in Iserlohn (3:0). "Mit Ryan Caldwell haben wird hinten wieder mehr Stabilität. Durch seinen Wechsel konnten wir zwei Positionen stärken, weil er nun in der Abwehr spielt und Julian Talbot wieder im Sturm", nennt Manager Peter John Lee einen der Gründe, warum es für den EHC nun besser läuft. Caldwell war vor drei Wochen gekommen.

Mit einem weiteren Erfolg könnten die Eisbären womöglich schon eine Vorentscheidung im Kampf um Platz drei herbeiführen. Am Sonntag empfängt der Meister die Krefeld Pinguine (14.30 Uhr, O2 World), den aktuell Vierten. "Die haben einen guten Teamgeist, das wird ein schweres Spiel", sagt Lee. Nur wenige hatten Krefeld eine so starke Saison zugetraut, da nach dem Ende des Tarifstreits in der NHL in Christian Ehrhoff der Antreiber des Teams nach Nordamerika zurückkehrte. Doch statt durchgereicht zu werden, hielten sich die Pinguine in der Spitze. "Ehrhoff hat viel Gutes in diese Mannschaft gebracht, das lebt noch weiter", erzählt Lee. Nur einen Punkt befinden sich die Rheinländer hinter dem EHC.

Aufgrund der kompakten Situation in der Tabelle will der Manager noch nicht von einer möglichen Vorentscheidung sprechen. Selbst der große Vorsprung von Köln und Mannheim verleitet ihn nicht dazu, den Titel schon an einen der beiden Klubs zu vergeben. "Ich glaube, dass dieses Jahr auch die Mannschaften aus dem Pre-Play-off Meister werden können. Da sind wirklich gute Teams drin", so Lee. Man selbst wolle das Pre-Play-off aber vermeiden und sich direkt qualifizieren, ein Erfolg gegen Krefeld wäre da wirklich so etwas wie die Vorentscheidung.

Quelle: ste
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