23.12.12

Eishockey

Berliner Eisbären erzielen Torerekord gegen Straubing

Die Eisbären haben zu Hause eine riesige Vorweihnachts-Party gefeiert. Mit 8:0 ließen sie es gegen Straubing richtig krachen.

Foto: dapd

Eisbären-Fans haben kurz vor Weihnachten acht Gründe zu feiern
Eisbären-Fans haben kurz vor Weihnachten acht Gründe zu feiern

Die Eisbären Berlin haben ihre ansteigende Form unter Beweis gestellt und einen weiteren Sieg in der Deutschen Eishockey Liga verbucht. Zwei Tage nach dem Erfolg in Köln gewann der Meister am Sonntag vor 14.200 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof locker gegen die Straubing Tigers mit 8:0 (2:0, 2:0, 4:0). Es war am 30. Spieltag der höchste Sieg in der laufenden DEL-Saison.

Die Gastgeber konnten bereits früh durch James Sharrow (2.) in Führung gehen. "Das schnelle 1:0 hat uns den Weg geebnet. Danach haben wir nicht locker gelassen und unser Spiel durchgezogen", erklärte Constantin Braun. "Es war vielleicht das beste erste Drittel von uns in dieser Saison", befand Kapitän André Rankel.

Dass nur noch Mads Christensen (10.) in der Startphase für die Eisbären traf, lag am gut haltenden Gästeschlussmann Jason Bacashihua und der Tatsache, dass die Berliner noch zweimal an Latte und Pfosten scheiterten. Spätestens aber nach dem dritten Treffer von Constantin Braun (21.) war die Partie entschieden. Im Anschluss gaben sich die Niederbayern komplett auf und kassierten durch Florian Busch (37.), Tyson Mulock (47.), Barry Tallackson (53.) nochmals Braun (55.) und James Arniel (58.) weiter Gegentore.

Meister wittert wieder Höhenluft

Der Titelverteidiger (49 Punkte) wittert nach dem Tore-Saisonrekord wieder Höhenluft, zumal die Eisbären im Vergleich zur Konkurrenz noch einige Partien weniger bestritten haben. An der Tabellenspitze bleibt Mannheim (60 Punkte) vor Köln (57).

"Der Sieg heute war ein großes Geschenk für uns alle mit vielen schönen Toren", freute sich Berlins Coach Don Jackson. Getrübt wurde der Abend lediglich durch ein rüdes Foul des Straubinger Andrew Canzanello, der für einen harten Check zum Kopf von Laurin Braun eine Matchstrafe erhielt. Braun musste am Auge genäht werden und stand ebenso wie Rankel mit einer Hüftprellung den Berlinern am Schluss nicht mehr zur Verfügung.

Die Eisbären müssen bereits am Mittwoch wieder antreten, der Gegner heißt am zweiten Weihnachtsfeiertag Wolfsburg (16.30 Uhr, O2 World).

Quelle: dpa/ap
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