02.12.12

Eishockey

Eisbären verspielen auch in Augsburg ihren Vorsprung

Die Berliner müssen die zweite Niederlage in 48 Stunden einstecken. Nach der Ingolstadt-Schlappe verloren sie auch gegen die Panther 2:3.

Foto: picture alliance / Augenklick/Ro

Ernüchtert Briere verlor mit den Eisbären zweimal in Bayern
Ernüchtert Briere verlor mit den Eisbären zweimal in Bayern

Es wurde ein sehr frostiger Spätnachmittag für die Berliner Eisbären. Zum einen ist das Augsburger Curt-Frenzel-Stadion, in dem sie spielten, gut belüftet, weil wegen Umbaus einige Außenwände fehlen. Zum anderen fiel die gefühlte Temperatur wohl noch etwas weiter unter Null. Denn das Team von Don Jackson blieb nach dem 2:4 in Ingolstadt am Freitag auch im zweiten Spiel in Bayern sieglos. Sie verloren bei den Panthern vor 4103 Zuschauern 2:3 (0:1, 2:0, 0:2).

Der Trainer gönnte Rob Zepp nach zwei Spielen in nur 48 Stunden gegen Mannheim und in Ingolstadt eine Pause und stellte Sebastian Elwing ins Tor. Er musste jedoch weiterhin ohne Jens Baxmann (Rippenprellung) und Thomas Supis (gestauchte Halswirbelsäule) auskommen. Dennoch begannen die Eisbären schwungvoller als die Gastgeber, sahen sich aber schnell in Unterzahl, als Julian Talbot auf die Strafbank musste. Die Berliner überstanden das erste Powerplay der Panther, gerieten aber dennoch in Rückstand. Robert Brown schlenzte die Scheibe von halblinks halbhoch zum 0:1 ins Berliner Tor (11.). Dass die Augsburger mit dieser Führung auch in die erste Pause gingen, lag an Torhüter Patrick Ehelechner, der sowohl gegen Daniel Briere (19.) als auch Barry Tallackson und Darin Olver (20.) glänzend parierte.

Tore fallen in Überzahl

Das zweite Drittel ähnelte anfangs dem ersten. Die Eisbären hatten weit öfter die Scheibe, die Panther stichelten. Dann aber sorgten Andre Rankel und Briere für den Unterschied. Der Kapitän passte zum NHL-Superstar und der traf zum 1:1 (26.). In der Folge mussten erst die Latte (28.), dann Elwing (32.) einen erneuten Rückstand verhindern. Die nächste Augsburger Strafzeit nutzten die Berliner dann aber zur Führung. Diesmal legte Briere auf, Talbot traf zum 2:1 (37.).

Der Vorsprung währte im Schlussdrittel 2:08 Minuten. Dann traf Ryan Thang direkt vom Bully vor Elwings Tor weg zum 2:2 und die Gastgeber drehten das Spiel sogar, Sergio Somma legte wenig später das 2:3 nach (46.). Die Möglichkeit, vielleicht doch noch zu punkten, vergaben die Berliner, weil sie von den verbliebenen 14 Minuten sechs mit einem Mann weniger auf dem Eis waren. Die beste Chance der Berliner durch Rankel vereitelte Ehelechner. Auch Torwart Elwing in der Schlussminute zu Gunsten eines sechsten Feldspielspielers vom Eis zu nehmen, brachte nichts. Die Eisbären bringen keine Punkte aus Bayern mit.

Quelle: BMO
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