01.01.09

Eishockey

Den Eisbären sind Feiertage nicht gut bekommen

Obwohl der EHC Eisbären angeschlagen nach Kassel fährt, stellen die Huskies keine unüberwindliche Hürde für den Titelverteidiger dar. In der Deutschen Eishockey-Liga belegen die Hessen den vorletzten Platz. Die aktuellen Kräfteverhältnisse sind allerdings komplizierter.

Damit der EHC Eisbären das neue Jahr gut beginnen kann, sollten die Kassel Huskies am Freitag ein passender Gegner sein. Als Vorletzter der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) stellen die Hessen keine unüberwindliche Hürde dar, vor allem nicht für den Titelverteidiger. Die aktuellen Kräfteverhältnisse sind allerdings komplizierter zu beurteilen. Besonders, was den Meister angeht. Der steckt in einer schwierigen Phase, selbst Mannschaften wie die Huskies können da zum Problem werden.

Ein unrunder Januar hat bei den Berlinern in den vergangenen Jahren eine gewisse Tradition. Und die letzten Spiele im alten Jahr deuten darauf hin, dass sie diese fortsetzen werden. Zwei von drei Partien wurden verloren, ganze 15 Gegentore weist die Statistik aus. Es läuft wenig zusammen auf dem Eis, hinzukommen stets zahlreiche Ausfälle aufgrund von Krankheiten oder Verletzungen.

"Die Zeit der Feiertage ist uns nicht gut bekommen", sagt Trainer Don Jackson. Es ist noch einer der harmlosesten Sätze, die dem US-Amerikaner derzeit über die Lippen gehen. Jackson ist unzufrieden und spart nicht mit Kritik. "Es wird nicht gut genug gearbeitet. Die Einstellung stimmt nicht, und das Zusammenspiel funktioniert auch nicht", so der Trainer. Dass die Mannschaft unter den ständigen personellen Rückschlägen leidet, lässt Jackson nicht gelten. Köln musste sich gerade beim 4:5 am 30. Dezember mit ähnlichen Problemen herumschlagen, trat aber entschlossener auf als die Eisbären.

Dass im Laufe einer Saison nicht alles reibungslos über die Bühne geht, ist Don Jackson allerdings bewusst. Deshalb scheint den Trainer die Lage jetzt auch nicht in zu große Sorge zu stürzen. "Es gibt immer Höhen und Tiefen. Wichtig ist, dass die Tiefen nicht zu lange andauern", sagt der 52-Jährige. Lange Schwächephasen konnten die Eisbären bislang sehr gut verhindern. Erst zwei Mal verlor der EHC in dieser Saison zwei Spiele in Folge. Allerdings häuften sich die Probleme bislang auch noch nicht stark wie im Moment.

Quelle: mst
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