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"11 mm"-Festival

Film über Union-Stadion gewinnt Publikumspreis

Obwohl das siebte Berliner Fußbfall-Filmfestival "11 mm" im Zeichen der WM in Südafrika steht, hat ein Werk über einen Hauptstadt-Verein den Publikumspreis gewonnen. "Eisern vereint" beleuchtet die Bauarbeiten im Stadion des 1. FC Union Berlin – und weckt bei Fans des Clubs starke Gefühle.

Der Film „Eisern vereint“ hat bei der siebente Auflage des Berliner Fußball-Filmfestivals "11 mm" den Publikumspreis gewonnen. Über Monate hatte Regisseur Andreas Gräfenstein den Umbau im Stadion des 1. FC Union Berlin „An der Alten Försterei“ in Berlin-Köpenick beobachtet.

Der Film zeigt sowohl die Probleme, die es während des Umbaus vom Juni 2008 bis zum Juli 2009 gab, als auch die Erfolgserlebnisse der Beteiligten. Besonders gut kam beim Publikum der emotionale Ton des Films an – einige Szenen brachten sie zum Lachen, andere rührten sie zu Tränen. „Ich freue mich wahnsinnig über diesen Erfolg und danke allen, die das möglich gemacht haben. Der Film hatte letztlich mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie der Stadionbau. Wichtig war, niemals aufzugeben und bis zum Schluss um das Projekt zu kämpfen“, sagte der Sieger Gräfenstein.

2010 wurden auf dem "11 mm"-Festival 50 Filme aus aller Welt aufgeführt. Der afrikanische Fußball bildete dabei wegen der Weltmeisterschaft in Südafrika den thematischen Schwerpunkt. So wurde das Festival mit dem Film "Togo" eröffnet. Dabei beleuchtete ein schweizerisches Filmteam die politische Situation im Land, und wie die WM die Stimmung der Togolesen beeinflusst.

dpa/jw

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