Eishockey
Eisbären feiern wieder einen Erfolg
Die normale Spielzeit reichte nicht aus. Die Berliner Eishockey-Profis des EHC Eisbären haben am Dienstag erst nach Verlängerung das Spiel gegen die Iserlohn Roosters mit 2:1 gewinnen können. Damit haben sie ihren Vorsprung zum Verfolger Wolfsburg noch weiter ausbauen können.
Der alles überragende Meister Eisbären Berlin ist in die Erfolgsspur zurückgekehrt, die Verfolger haben dagegen im Kollektiv gepatzt. Zwei Tage nach der Niederlage beim Meisterschaftszweiten Düsseldorf kamen die Eisbären bei den Iserlohn Roosters zu einem 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 1:0) nach Verlängerung. Damit bauten die Berliner ihren Vorsprung auf gar 22 Punkte zu Verfolger EHC Wolfsburg (89 Zähler) aus, der bei den Hamburg Freezers mit 1:3 (0:1, 0:1, 1:1) verlor. Nach der Führung für Iserlohn (Sparre, 19:33 Minuten) drehten Weiß (30:03) und in der Extrazeit Rehger (61:06) die Partie zugunsten des Tabellenführers aus Berlin.
Verfolger Düsseldorfer EG (87) konnte aus der Wolfsburger Niederlage jedoch kein Kapital schlagen und rutschte nach dem 1:4 (1:2, 0:0, 0:2) bei den Adler Mannheim auf den vierten Platz ab. Dritter sind jetzt die Frankfurt Lions (89). Sie zogen dank des 2:1 (0:0, 1:1, 1:0) gegen die Krefeld Pinguine an der DEG vorbei.
Die Kölner Haie haben indes trotz einer unnötigen Niederlage den Sprung auf den so wichtigen zehnten Platz geschafft. Die Rheinländer, die mit 1,5 Millionen Euro in der Kreide stehen, verloren zwar gegen den ERC Ingolstadt 3:4 (1:0, 2:2, 0:1, 0:1) nach Verlängerung, zogen aber durch den Punktgewinn mit nun 70 Zählern noch an Krefeld (69) vorbei. Den neunten Platz verteidigten die Augsburger Panther (72), die gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 3:1 (0:0, 2:1, 1:0) die Oberhand behielten. Die Hannover Scorpions (84) festigten durch ein 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) gegen die Kassel Huskies ihren Play-off-Platz.
Der EHC muss drei Wochen auf Stürmer Sven Felski verzichten. Beim Nationalspieler wurde eine Schultereckgelenkssprengung diagnostiziert. Damit wird Felski in den verbleibenden fünf Hauptrunden-Spielen wohl nicht mehr auflaufen. Ob der 35-Jährige im ersten Play-off-Viertelfinalspiel am 30. März wieder einsatzbereit ist, bleibt abzuwarten.
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