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03.03.10

Fußball-Regionalliga

TeBe Berlin droht am 15. März die Insolvenz

Berlins Fußball-Regionalligist Tennis Borussia steht vor der Insolvenz. Bis zum 15. März müsse die finanzielle Lage geklärt sein, hieß es. Mit dem ständigen Löcherstopfen soll Schluss sein. Stattdessen gebe es einen möglichen strategischen Partner. Doch unterschrieben ist noch nichts.

© picture-alliance/ dpa/dpa
DFB-Pokal 1. Runde - Tennis Borussia Berlin - FC Energie Cottbus
TeBe-Fans beim Pokalspiel gegen den FC Energie Cottbus

Mario Weinkauf redet nicht drumherum. "Die Lage ist sehr kritisch", sagt der Vorstandsvorsitzende von Fußball-Regionalligist Tennis Borussia. So wie in den vergangenen Monaten, als immer wieder finanzielle Löcher notdürftig gestopft wurden, "kann es nicht weitergehen". Weinkauf nennt ein Datum und zwei Alternativen: "Entweder es klappt bis zum 15. März oder wir müssen Insolvenz anmelden."

TeBe ist klamm, der Spielbetrieb lässt sich momentan aber gerade noch aufrechterhalten; wobei seit dem 12. Dezember 2009 (3:1 gegen Türkiyemspor) nicht mehr gespielt wurde. Schnee und Eis führten zu Absagen, jetzt hofft das Team von Trainer Thomas Herbst, am Sonnabend bei Hannover 96 II endlich antreten zu können.

Der 15. März, das ist für den Klub aus Charlottenburg das magische Datum. Bis dahin sollen beim Deutschen Fußball-Bund die Lizenzierungsunterlagen für die kommende Spielzeit in Liga vier eingereicht sein. Die entscheidende Rolle spielt dabei ein strategischer Partner, der bei TeBe einsteigen soll.

Man stehe "in finalen Verhandlungen", mündlich bestehe bereits eine Absprache, sagte Pressesprecher Hagen Liebing. Und dieser Partner, so Weinkauf, werde dann auch schon in dieser Saison finanziell helfen. So weit der Plan.

Wer dieser Investor sein soll, bleibt großes TeBe-Geheimnis. Stillschweigen sei von beiden Seiten vereinbart worden, sagt Weinkauf. Zu dem Gerücht, als neuer Investor stehe das Unternehmen ISP bereit, bekannt durch ein kurzes Engagement beim 1. FC Union sowie eine geräuschvolle Trennung von den Köpenickern, sagte der Vorstandsvorsitzende nur zwei Worte: "Kein Kommentar." Gleiches ist von ISP-Seite zu hören.

Quelle: seb/mst
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