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3. Fussball-Bundesliga

Erste Niederlage für Union nach zwölf Spielen

Union Berlin hat durch die erste Niederlage seit knapp dreieinhalb Monaten seine Tabellenführung in der 3. Fußball-Liga eingebüßt. Die Berliner unterlagen nach einer enttäuschenden Leistung bei der SpVgg Unterhaching verdient mit 0:1. Für Union war es die erste Pleite seit dem ersten Spieltag.

Der Optimismus war groß. „Wenn wir so konzentriert wie gegen Düsseldorf auftreten, in unserem Spiel nicht ähnliche Unkonzentriertheiten wie zuletzt in Stuttgart haben, ist mir vor der Aufgabe in Unterhaching nicht bange“, war Uwe Neuhaus, Trainer des 1. FC Union, mit der Maßgabe nach Bayern gereist, die Tabellenspitze der dritten Fußball-Liga mit dem 13. Spiel in Folge ohne Niederlage erfolgreich zu verteidigen. Seine Mannschaft setzte die Vorgaben des Coaches bei der SpVgg Unterhaching jedoch nicht um. Mit 0:1 (0:1) verloren die Berliner am 14. Spieltag – gerade zwei Tage, nachdem man sich mit dem Aufstieg in die Zweite Liga auch öffentlich klar positioniert hat, endet die Erfolgsserie.

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Sollte der SC Paderborn am Sonntag gegen Eintracht Braunschweig gewinnen, würden die Unioner sogar auf Rang drei abrutschen, der am Saisonende die Relegation gegen den Drittletzten der Zweiten Liga bedeuten würde. Durch das 3:1 (1:1) von Fortuna Düsseldorf gegen den Wuppertaler SV ist der Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz zudem auf zwei Punkte geschrumpft.

Platzverweis für Menz

Dass Union die Spitzenposition an Kickers Emden, das dank eines Freistoßtreffers von Jasmin Spahic (71.) mit 1:0 (0:0) bei Rot-Weiß Erfurt gewann, abgeben musste, ist einem viel zu passiven Auftritt der Berliner in Unterhaching zu verdanken. Der letztlich entscheidende Gegentreffer fiel bereits nach 22 Minuten: Christian Stuff holte Robert Zillner im Strafraum von den Beinen, den fälligen Elfmeter verwandelte Anton Fink sicher. Als kurz vor der Pause auch noch Christoph Menz wegen wiederholten Foulspiels Gelb-Rot sah, war die Niederlage praktisch besiegelt.

Ein Aufbäumen wie vor zwei Wochen, als Union im Heimspiel gegen Paderborn aus einem 0:2 noch ein 3:2 machte, suchten die 400 mitgereisten Union-Fans unter den 3100 Zuschauern diesmal vergeblich. Zwar kamen die Gäste in der Schlussphase durch Torsten Mattuschka (86.) und Karim Benyamina (87.) zu guten Chancen zum Ausgleich, der wäre jedoch mehr glücklich als verdient gewesen. Der Abschlussschwäche von Fink (37., 49.), Ricardo Villar (63.) und Roman Tyce (64.) ist es zu verdanken, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist. Einziger Lichtblick: Die Rückkehr von Daniel Schulz in die Startelf nach halbjähriger Verletzungspause.BMO

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