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Basketball

Alba Berlin unterliegt Istanbul in der Europaliga

Die Basketballer von Alba Berlin haben lange mitgehalten, doch dann ging ihr zweites Spiel in der Europaliga am Donnerstagabend in Istanbul doch verloren. Gegen Fenerbahce Ulker kassierten die Berliner ein 82:73 (41:37). Allein Julius Jenkins holte für die Berliner 26 Punkte.

Drei Viertel lang gut mitgehalten, aber am Ende schlichen die Basketballprofis von Alba Berlin in Istanbul doch mit gesenkten Köpfen vom Feld. Nachdem sie bei Fenerbahce Ülker Istanbul lange das Spiel offen gestaltet hatten, verloren die Berliner in der Europaliga 73:82 (37:41) gegen den türkischen Meister. Julius Jenkins war mit 26 Punkten bester Berliner Werfer.

Ein Sieg und eine Niederlage hat Alba nun in der Europaliga auf seinem Konto, nachdem die Mannschaft von Trainer Luka Pavicevic ja die Auftaktbegegnung in Berlin gegen Lottomatica Rom gewonnen hatte. „Am Ende machen Kleinigkeiten den Sieg aus – und das hat Ülker genutzt“, sagte Albas Sportdirektor Henning Harnisch nach dem Spiel am Donnerstagabend. Insgesamt sei doch „mehr drin gewesen“.

Eine „gute Außenseiterchance“ hatte er vor der Partie für seine Mannschaft gesehen. Spielmacher Steffen Hamann sprach davon, dass Fenerbahce „daheim sehr unter Druck steht“. Schließlich hatten die Türken zum Auftakt beim spanischen Meister Tau Vitoria 70:80 verloren.

Und zu Beginn waren die Türken auch nervös, was Alba gleich zu einem 4:0 nutzte. Doch nach etwa fünf Minuten lief es bei Ülker besser. Vor allem Mirsad Türkcan drehte auf, ihm gelangen bis zur Pause bereits 17 Punkte, insgesamt erzielte er 25 Zähler. Beim Wechsel lag Alba lediglich mit 37:41 zurück.

Auch ein Acht-Punkte-Rückstand (15:23) nach dem ersten Viertel hatte die Berliner nicht unruhig werden lassen. Nach einer 9:0-Serie hatten Julius Jenkins, dem in dieser Phase sieben Zähler hintereinander gelangen, Immanuel McElroy (15 Punkte) und die anderen in der 15. Minute sogar wieder einen kleinen Vorsprung geschafft (31:29). Aber einige Berliner Unachtsamkeiten erleichterten es den Türken, vor 3000 Zuschauern doch noch mit einer knappen Führung in die Kabinen zu gehen.

Es war dann immer wieder Julius Jenkins, der mit seinen Punkten Alba im Spiel hielt. Ob mit Korblegern oder Drei-Punkte-Würfen – der US-Amerikaner schwang sich zum neben Türkcan besten Spieler auf dem Feld auf. Zehn Minuten vor Schluss lag Alba nur 59:61 zurück.

Aber in den letzten Minuten lief dann nicht mehr viel bei Alba. Jenkins war zu sehr auf sich allein gestellt. Es fehlten Punkte der sonst so verlässlichen Werfer wie Ansu Sesay (nur ein Zähler) oder Casey Jacobsen (drei). Auch rächte sich, dass die Berliner nur 50 Prozent ihrer Freiwürfe (13/26) getroffen hatten. Am Ende ging es für die Berliner nur noch darum, den Rückstand möglichst gering zu halten. Eine Siegchance hatten sie in den letzten Minuten nicht mehr.

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