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Transfer

Tunesischer Stürmer Amine Chermiti wird Berliner

Ein Tunesier soll künftig für Hertha BSC vor dem gegnerischen Tor für Wirbel sorgen. Mohamed Amine Chermiti wechselt für 2,2 Millionen Euro nach Berlin. Er könnte bereits im Pokalspiel gegen Trier auf dem Platz stehen – und für ein besseres Ergebnis sorgen als im Testspiel gegen Hannover 96.

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Foto: AFP
Der 20-jährige Amine Chermiti soll künftig für Hertha den Gegnern davon stürmen

Nach wochenlangem Tauziehen um Wunschspieler Amine Chermiti hat Fußball-Bundesligist Hertha BSC mit dem tunesischen Spitzenclub Etoile du Sahel eine mündliche Einigung erzielt. Nach übereinstimmenden Medienberichten wechselt der Stürmer für 2,2 Millionen Euro nach Berlin und könnte schon am Dienstag in der deutschen Hauptstadt einen Vierjahresvertrag unterschreiben. „Ich wollte unbedingt zu Hertha, Berlin ist eine große Herausforderung“, sagte der 20-Jährige der „Bild“. Der tunesische Nationalspieler ist die sechste Neuverpflichtung der Berliner für die Saison 2008/2009.

Keine Transfer-Aktivitäten wird es auf der Torwart-Position geben. Nach der schweren Verletzung – Kreuz- und Innenbandriss – von Christian Fiedler schenkt Trainer Lucien Favre dem 20-Jährigen Christopher Gäng als Nummer 2 hinter Jaroslav Drobny das Vertrauen. „Wir sind im Profibereich mit Drobny und Gäng gut aufgestellt“, sagte Manager Dieter Hoeneß. Zudem stehe mit U 19-Nationalspieler Sascha Burchert, derzeit an Pfeiffer'schem Drüsenfieber erkrankt, ein weiterer Keeper zur Verfügung.

Fiedler wird am Montag zur Rehabilitation in Berlin erwartet. Er will nach überstandener Verletzungspause mit Beginn der Rückrunde wieder im Tor stehen, hofft noch immer auf die Position des ersten Torwarts. Doch Trainer Lucien Favre bekräftigte bereits nach dem Testspiel gegen Liverpool (0:0) vor zwei Wochen, als Fiedler im Tor stand, dass der Tscheche Jaroslav Drobny "die Nummer eins“ sei.

Einen Dämpfer in der Vorbereitung setzte es für die Hauptstädter derweil auf Mallorca. Gegen Hannover 96 kassierte Hertha im siebten Testspiel mit 1:3 die erste Niederlage. Wenige Tage vor dem ersten Pflichtspiel im DFB-Pokal bei Eintracht Trier will Favre die Pleite aber nicht allzu dramatisch bewerten. „Wir haben unsere Belastung im Hinblick auf Trier dosiert“, sagte Favre, der in dieser Bundesliga-Saison mit Hertha die Uefa-Cup-Plätze „angreifen“ will.

dpa/sh

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