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09.02.12

Ärger in München

Bayerns Sieg, eine Niederlage für Bankdrücker Robben

Arjen Robben saß in Stuttgart 90 Minuten auf der Bank. Und der FC Bayern spielte ohne den Niederländer besser und zog hochverdient ins Pokal-Halbfinale ein.

dpa/DPA

VfB Stuttgart - Bayern München 0:2 (0:1) Stuttgart wollte etwas gegen seine Pokalbilanz gegen die Bayern tun. Denn in acht Cup-Spielen gab es erst einen Erfolg.

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Jupp Heynckes hat in Stuttgart alles richtig gemacht.

Im Viertelfinale des DFB-Pokals beim VfB ließ der Trainer des FC Bayern München seinen Offensivstar Arjen Robben auf der Bank, für den Niederländer spielte Thomas Müller auf der rechten Außenbahn. Der Nationalspieler bereitete beim 2:0 (1:0) beide Tore vor .

Ein Problem für Heynckes

Heynckes beorderte zudem Toni Kroos aus dem defensiven ins offensive Mittelfeld, auf seiner Lieblingsposition absolvierte er seine beste Partie in diesem Jahr. Der Trainer hat Mut zur Veränderung bewiesen – und seine Mannschaft nach schwachen Partien in der Bundesliga so wieder auf Kurs gebracht.

Der Sieg war hochverdient, die Bayern überzeugten mit teilweise tollen Kombinationen. Und gleichzeitig hat Heynckes ein Problem geschaffen: Eigentlich muss er Robben auch im nächsten Bundesligaspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Samstag draußen lassen.

Die Mannschaft hat am Mittwochabend ohne ihn besser gespielt als zuvor mit ihm. Handelt Heynckes also so konsequent, könnte es Ärger mit dem Niederländer geben.

Robben war bedient

Robben war schon in Stuttgart bedient. Sagen wollte er nichts zu seinem Reservistendasein, doch seine Miene sprach Bände. Der Ballkünstler auf Dauer nur Ersatzmann, das würde zu viel Unruhe in München führen. Sollte Bastian Schweinsteiger nicht lange ausfallen, könnte es so kommen.

In der Saison, der zur erfolgreichsten der Vereinsgeschichte werden soll, kann Heynckes auch auf den Stolz eines Stars keine Rücksicht nehmen.

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