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01.03.10

2. Fussball-Bundesliga

Düsseldorf kann weiter vom Durchmarsch träumen

Fortuna Düsseldorf hat nach mehr als vier Monaten seinen Auswärts-Fluch in der Zweiten Liga besiegt. Nach einem glücklichen Erfolg bei Alemannia Aachen darf der Aufsteiger weiter vom Durchmarsch in die Fußball-Bundesliga träumen. Auf Rang drei hat das Team von Norbert Meier nur noch drei Zähler Rückstand.

© dpa/DPA
Herzig und Harnik
Der Düsseldorfer Torschütze Martin Harnik und Nico Herzig (l.) aus Aachen kämpfen um den Ball

Fortuna Düsseldorf hat seine Ambitionen im Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga untermauert. Die Mannschaft von Trainer Norbert Meier kam im Spiel bei Alemannia Aachen zu einem 1:0 (1:0)-Sieg und konnte den Rückstand zum dritten Tabellenplatz, der zur Relegation berechtigt, auf drei Punkte verkürzen.

Vor 27.031 Zuschauern im Aachener Tivoli-Stadion war Martin Harnik (25. Minute) für die Fortuna erfolgreich. Sein zwölfter Saisontreffer – im Fallen und mit dem Rücken zum Tor erzielt – bescherte der Fortuna dabei den ersten Auswärtssieg seit dem 23. Oktober, als der Aufsteiger ausgerechnet bei Spitzenreiter 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 gewann.

Die Alemannia steht nach der bereits fünften Heim-Niederlage als Elfter dagegen jenseits von Gut und Böse. Die Fortuna muss am Freitag allerdings auf den gerade von einer Grippe genesenen Kapitän Andreas Lambertz verzichten, der wegen unsportlichen Verhaltens die Gelb-Rote Karte sah (80.).


Bei den Gastgebern musste der von Düsseldorf umworbene Torjäger Benjamin Auer wegen anhaltender Rückenprobleme passen. Dennoch war die Alemannia das spielbestimmende Team, doch bei einem Kopfball von Mirko Casper aus kurzer Distanz (9.) reagierte Gäste-Torhüter Michael Ratajczak ebenso glänzend wie bei einer vergleichbaren Situation gegen Nico Herzig (35.).


Ihre erste gute Gelegenheit nutzten die sehr verhalten agierenden Fortunen dagegen durch eine sehenswerten Co-Produktion zweier Leihgaben von Werder Bremen eiskalt. Nach einer Flanke von Torsten Oehrl nutzte Sturmpartner Harnik ein Missverständnis zwischen Alemannia-Keeper Thorsten Stuckmann und Innenverteidiger Seyi Olajengbesi im Stile eines Klasse-Stürmers.

Auch danach blieben die Gastgeber das klar dominierende Team, ließen aber die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen. Johannes van den Bergh rettete nach einem Kopfball von Herzig auf der Linie (55.).

Quelle: dpa/sid/fas
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