21.02.13

Schiri-Millionär

Jonas Eriksson – die reichste Pfeife der Welt

Spiele wie die Europa-League-Partie zwischen Hannover und Anschi Machatschkala pfeift Schiedsrichter Jonas Eriksson nur noch aus Passion. Denn vor sechs Jahren hatte er ein recht gutes Händchen.

Foto: picture alliance / dpa

Gemachter Mann: Schiedsrichter Jonas Eriksson leitet Fußballspiele nur noch aus reiner Passion. Er ist seit sechs Jahren Millionär
Gemachter Mann: Schiedsrichter Jonas Eriksson leitet Fußballspiele nur noch aus reiner Passion. Er ist seit sechs Jahren Millionär

2007 war ein Glücksjahr für Jonas Eriksson. Seither ist der Schwede ein gemachter Mann. Der Fifa-Schiedsrichter kann es sich leisten, Spiele nur noch aus reiner Passion zu leiten.

Seitdem er im Sommer vor sechs Jahren seine Anteile an einer Sportrechteagentur für sagenhafte 75 Millionen Kronen verkauft hat– rund 8,5 Millionen Euro.

Eriksson ist, pardon, nun die reichste Pfeife der Welt. Partien wie die in der Europa League zwischen Hannover 96 und Anschi Machatschkala betreibt er anders als viele seiner Kollegen weitgehend als Hobby, die Einsatzprämie benötigt er längst nicht mehr.

"Das ganze Geld hat überhaupt nichts geändert", behauptet er dennoch hartnäckig. "Das Beste in meinem Leben ist immer noch, Spiele zu pfeifen." Man möchte ihm das gern glauben.

Schließlich hat Eriksson offenbar ein gutes Gespür. Früher war er Journalist, dann stieg er bei der TV-Rechteagentur IEC ein und war nach dem Verkauf an die französische Unternehmensgruppe Groupe Lagardère plötzlich Millionär. Trotzdem ist er auch an der Pfeife einer der Besten. 2012 durfte er sogar bei der EM in Polen und der Ukraine ran, was nur elf anderen Schiedsrichtern vorbehalten blieb.

Quelle: jb
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