24.01.13

Australian Open

Li Na schlägt Scharapowa und steht im Finale

Die Chinesin Li Na hat bei den Australian Open als erste Tennisspielerin das Endspiel erreicht. Die 30-Jährige gewann in Melbourne ihr Halbfinale gegen Maria Scharapowa überraschend deutlich.

Foto: Getty Images

Die bislang so triumphal aufspielende Maria Sharapova (v.) enttäuschte gegen die Chinesin
Die bislang so triumphal aufspielende Maria Sharapova (v.) enttäuschte gegen die Chinesin

Die Chinesin Li Na steht zum zweiten Mal nach 2011 im Endspiel der Australian Open in Melbourne. Die 30-Jährige besiegte in der Vorschlussrunde die letztjährige Finalistin Maria Scharapowa aus Russland überraschend deutlich mit 6:2, 6:2.

Nach 1:33 Stunden verwandelte die an Position sechs gesetzte Li Na ihren zweiten Matchball und ließ sich von den 15.000 Zuschauern in der Rod-Laver-Arena feiern. "Ich fühle immer etwas Besonderes um mich herum, wenn ich hier in Australien bin. Danke an die Fans", sagte Publikumsliebling Li Na.

Im Endspiel trifft die French-Open-Siegerin von 2011 am Samstag entweder auf die topgesetzte Titelverteidigerin Wiktoria Asarenka aus Weißrussland oder auf die erst 19-jährige Sloane Stephens aus den USA, die im amerikanischen Generationenduell im Viertelfinale sensationell die Topfavoritin Serena Williams ausgeschaltet hatte.

Aufstieg in die Top Fünf

Li Na kehrt damit in die Top 5 der Weltrangliste zurück und verdrängt Angelique Kerber (Kiel) auf den sechsten Rang. Paris-Siegerin Scharapowa hat durch die Halbfinal-Niederlage keine Chance mehr, wieder die Führung im Ranking zu übernehmen.

Li Na entzauberte die bislang so überzeugende Scharapowa, die nur eine von insgesamt sieben Breakchancen nutzen konnte. Der Russin unterliefen zudem 32 unbedrängte Fehler. Dabei war die 25-Jährige als Favoritin in das Match gegangen: Bis zum Halbfinale hatte Scharapowa nur insgesamt neun Spiele abgegeben und hatte damit für einen Rekord in der Historie der Australian Open gesorgt.

Das Endspiel 2011 hatte Li Na gegen die inzwischen zurückgetretene Belgierin Kim Clijsters in drei Sätzen verloren. Die Gewinnerin von Melbourne kassiert ein Preisgeld in Höhe von 2,56 Millionen Dollar – 2012 waren es 2,42 Millionen Dollar.

Quelle: SID/mac
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