22.01.13

Ex-Nationalspieler

ZSKA Moskau will Marin von Chelsea ausleihen

Für den Reservisten Marko Marin liegen dem FC Chelsea mehrere Angebote aus West- und Osteuropa vor. Eins davon kommt vom ZSKA Moskau. Doch Marin hatte erst kürzlich einen Wechsel ausgeschlossen.

Foto: dpa

Marko Marin konnte sich beim FC Chelsea bisher nicht durchsetzen
Marko Marin konnte sich beim FC Chelsea bisher nicht durchsetzen

Der russische Fußball-Erstligist ZSKA Moskau will einem Zeitungsbericht zufolge den Ex-Bremer Marko Marin vom englischen Topklub FC Chelsea bis Saisonende ausleihen. Chelsea-Eigentümer Roman Abramowitsch werden enge Beziehungen zum Spitzenreiter der russischen Premier Liga nachgesagt. Marin lägen mehrere interessante Angebote aus West- und Osteuropa vor, zitierte die Moskauer Zeitung "Iswestija" am Dienstag dessen Agenten Fali Ramadani.

"Um dauerhaft zur deutschen Nationalmannschaft zu gehören, muss er regelmäßig spielen." Der 23-jährige Offensivakteur war erst im Sommer nach London gewechselt, wo er aber kaum eingesetzt wird.

In einem Kicker-Interview zum Jahreswechsel betonte er jedoch, dass er sich in London trotz fehlender Spielpraxis noch lange nicht als gescheitert ansehe. "Ich habe hier für fünf Jahre unterschrieben, nach fünf Monaten, davon leider drei mit einer Verletzung, gibt es keinen Grund, alles infrage zu stellen. Es hätten sicher einige Minuten mehr sein können, doch es haben viele Faktoren eine Rolle gespielt", betonte Marin.

Benitez mag Marin

Seine Zukunft sah er damals weiter bei den Blues. Der neue Coach Rafael Benitez möge ihn, "Chelsea baut auf mich, hat klare Vorstellungen mit mir für die Zukunft", meinte er. Ein Ausleihgeschäft konnte er sich aber prinzipiell vorstellen, "wenn ich das Gefühl hätte, woanders mehr Einsätze zu bekommen und dabei mich weiterzuentwickeln, wäre dies denkbar."

Im Moment sei dies aber "kein Thema" und damit ebenso wenig eine Rückkehr in die Bundesliga, so Marin Ende Dezember: "Ich müsste den ersten Schritt tun, was ich im Moment nicht vorhabe", erklärte er und betonte: "Ich bin der Auffassung, dass ich hier momentan richtig aufgehoben bin."

Quelle: dpa/jr
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