10.01.2013, 14:05

In Peru Erneut ein tödlicher Unfall bei der Rallye Dakar

France's Pascal Thomasse and co-pilot Pascal Larroque compete with their Buggy MD Rallye during the first stage of the Dakar Rally 2013 from Lima to Pisco

Foto: REUTERS

Die Rallye Dakar hat die Todesopfer 60 und 61 gefordert: Auf der fünften Etappe stieß in Peru ein Service-Fahrzeug mit zwei Taxis zusammen, zwei Insassen überlebten den Unfall nicht.

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Rande der Rallye Dakar sind am Donnerstag im peruanischen Tacma zwei Menschen getötet und sieben schwer verletzt worden. Das Unglück auf der fünften Etappe von Arequipa nach Arica am Mittwochabend (Ortszeit), bei dem ein Service-Fahrzeug aus dem Dakar-Tross und zwei Taxis beteiligt waren, ereignete sich zehn Kilometer von der chilenischen Grenze entfernt.

Eines der beiden Taxis stieß frontal mit dem Service-Fahrzeug zusammen, anschließend fuhr ein weiteres Taxi in die Unfallstelle und überschlug sich zweimal, als der Fahrer den beiden Wracks ausweichen wollte. Die beiden Getöteten waren Insassen des ersten Taxis. Die peruanischen Behörden haben eine offizielle Untersuchung des Unglücks angeordnet.

Die beiden Getöteten waren das 60. und 61. Todesopfer der Rallye Dakar. In den vergangenen Jahren starb bei jeder Rallye Dakar mindestens eine Person: 2009 der französische Motorradfahrer Pascal Terry und zwei Peruaner in einem Transportfahrzeug, 2010 eine Zuschauerin nach einem Unfall mit einem Teilnehmer, 2011 ein Zuschauer nach einem Verkehrsunfall mit einem Teilnehmer und 2012 der argentirnische Motorradfahrer Jorge Martinez.

(sid/dpa/jr)
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