04.01.13

Spiel in New York

NBA-Star verletzt sich bei Sturz über Kellnerin

Im Spiel bei den Knicks zieht sich Stephen Jackson die kurioseste Verletzung der NBA-Saison zu. Er stolpert über eine Kellnerin, die gerade dem New Yorker Bürgermeister in den Schoß gefallen war.

Von Simon Pausch
Foto: AFP
San Antonio Spurs v New York Knicks
Kurioser Unfall im Madison Square Garden: San Antonios Stephen Jackson (2.v.l) muss mit einer Knöchelverletzung raus

Michael Bloomberg wollte nur ein Wasser und eine Tüte Popcorn bestellen, als ihm eine Kellnerin in den Schoß fiel. Beim Spiel der Knicks gegen die San Antonio Spurs (100:83) saß New Yorks Bürgermeister auf dem angestammten Sitz in der ersten Reihe und fieberte mit seinem liebsten Basketball-Team.

Während er der vor ihm hockenden Dame die Order in den Block diktierte, versuchte sich direkt vor ihnen San Antonios Stephen Jackson an einem Sprungwurf. Weil er bei der Landung zwei Schritte brauchte, um die Balance zu finden, kollidierte er mit der Kellnerin. Knöchelblessur, Auswechselung, Frust: Nach sieben Siegen gingen die Spurs erstmals in diesem Jahr als Verlierer vom Feld.

Ticket am Spielfeld kostet 800 Dollar

Als eines der wenigen NBA-Teams bieten die Knicks keine All-you-can-eat-Tickets bei ihren Heimspielen an. Während sich die Basketball-Fans in Washington, Philadelphia oder Phoenix gegen einen kleinen Aufpreis so oft am Hotdog-Stand bedienen dürfen, wie sie wollen, geistern durch den Madison Square Garden unzählige Verkäufer, die die Zuschauer an ihrem Platz bedienen.

Vor allem die, die für ihre Tickets im Schnitt 800 Dollar pro Partie bezahlen und dafür direkt an der Auslinie sitzen. Kurz nach dem Vorfall im ersten Viertel zeigten die TV-Kameras Bloomberg, der zufrieden sein Popcorn mampfte.

Parallelen zu Eddie Murphy und Tiger Woods

Stephen Jackson darf sich, bis seine Knöchelverletzung ausgeheilt ist, immerhin damit trösten, dass er nicht als erster prominenter Amerikaner über eine Kellnerin gestolpert ist. Schauspieler Eddie Murphy etwa gönnte sich vor einem halben Jahr ein außereheliches Techtelmechtel mit Lara LaRue, die ihm neben dem Essen gleich noch ihre Telefonnummer serviert hatte. Fast wäre es zur Scheidung gekommen.

George Clooney war sogar schon mit zwei Bedienungen liiert, und nicht zuletzt wurde dem unvermeidlichen Tiger Woods eine Affäre mit einer 24 Jahre alten Cocktail-Kellnerin zum Verhängnis. Die rief, getrieben von Eifersucht, kurzerhand an die Ehefrau des Golf-Stars an und erzählte ihr alles.

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