14.12.2012, 18:25

In Topform Steffen und Biedermann erschwimmen sich WM-Gold


Blick auf die Uhr: Britta Steffen hat in Weltjahresbestzeit Gold gewonnen

Foto: Hannibal Hanschke / dpa

Blick auf die Uhr: Britta Steffen hat in Weltjahresbestzeit Gold gewonnen Foto: Hannibal Hanschke / dpa

In Weltjahresbestzeit hat Britta Steffen bei der Kurzbahn-WM Gold über 100 Meter Freistil geholt. Auch ihr Freund war erfolgreich.

Britta Steffen und Paul Biedermann haben bei der Kurzbahn-WM in Istanbul jeweils eine Goldmedaille gewonnen.

Die 29-Jährige aus Berlin setzte sich über 100 Meter Freistil in Weltjahresbestzeit von 52,31 Sekunden vor der Amerikanerin Megan Romano (52,48) und der Chinesin Tang Yi (52,73) durch. "Ich bin sehr glücklich, dass ich hier gewinnen konnte, obwohl ich mich gar nicht so gut gefühlt habe wie bei den Weltcups", sagte Steffen. Das Feld sei zwar international nicht so gut besetzt gewesen, "aber man kann nur die schlagen, die da sind. Deswegen bin ich stolz auf mich." Die zweimalige Weltmeisterin von 2009 hat in Istanbul auch noch über die halbe Distanz eine Goldchance.

Mit ihrem Triumph sorgte sie für den ersten WM-Titel einer deutschen 100-m-Freistilschwimmerin in der 19-jährigen Geschichte der Kurzbahn-Weltmeisterschaften.

Steffens Teamkollegin Daniela Schreiber schrammte als Vierte (53,05) knapp am Podest vorbei. Sie haderte etwas mit dem undankbaren vierten Rang: "Ich hatte noch nie so eine große Chance auf eine Medaille wie in diesem Jahr."

Knapp eine Stunde nach Steffens Erfolg siegte auch ihr Freund Paul Biedermann dann über 400 Meter Freistil ebenfalls die Goldmedaille. Mit einem gewohnt starken Schlussspurt gewann er in 3:39,15 Minuten. Es war die zweitbeste Zeit des Jahres.

Am Rande der WM stellte der Deutsche Schwimmverband (DSV) Henning Lambertz als neuen Chef-Bundestrainer vor. Der 42-Jährige erhält einen zunächst bis Ende 2016 befristeten Vertrag mit einer Option zur Verlängerung um weitere vier Jahre. BM

(BM)
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