Einen deutschen Rekord haben die Deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Berlin bereits zu vermelden. Über 400 Meter Lagen gibt es eine neue Bestzeit. Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen ging noch nicht auf Rekordjagd, sorgt sich aber nicht um die WM-Qualifikation.
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Deutschlands Top-Schwimmer pflügen in Berlin durch das Wasser.
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In der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) finden seit Mittwoch die Deutschen Meisterschaften im Schwimmen statt.
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43 Aktive aus 171 deutschen Vereinen gehen auf die Jagd nach 40 deutschen Meistertiteln und den begehrten WM-Tickets, so auch Yannick Lebherz.
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Cool zum Rekord: Paul Biedermann brach den 21 Jahre alten deutschen Rekord über 400 Meter Freistil von Uwe Daßler.
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Sarah Poewe von der SGBayer Wuppertal/Uerdingen/Dormagen sicherte sich das WM-Ticket über 100 Meter Brust.
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Nein, bitte noch einmal hinsehen, Hendrik Feldwehr ist nicht nackt.
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In diesem Anzug stellte er über die gleiche Brust-Distanz gleich einen neuen nationalen Rekord auf: 59,45 Sekunden.
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Küsschen für die Fans: Johannes Dietrich hat sich über 50 m Schmetterling einen neuen deutschen Rekord aufgestellt. Der Wiesbadener blieb in 23,43 Sekunden drei Hundertstelsekunden unter der zwei Jahre alten Marke von Thomas Rupprath.
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Der Frankfurter Helge Meeuw hat über 50 Meter Rücken einen neuen deutschen Rekord aufgestellt und damit sein WM-Ticket in der Tasche. Meeuw schlug in 24,64 Sekunden an und verbesserte den tags zuvor von Thomas Rupprath aufgestellten deutschen Rekord um 9/100 Sekunden.
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Hendrik Feldwehr (r) und Johannes Neumann haben bei den deutschen Schwimm-Meisterschaften in Berlin über 50 m Brust in 27,30 Sekunden zeitgleich einen deutschen Rekord aufgestellt. Beide lösten mit ihrer Zeit zudem das Ticket für die WM in Rom.
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Weltrekord! Im Vorlauf über 100 Meter Freistil hat Britta Steffen eine neue Weltbestzeit hingelegt: Sie schwamm die Distanz in 52,85 Sekunden. Dorothea Brandt (r) und Daniela Samulski freuen sich mit der 25-jährigen Berlinerin.
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Doch der Rekord hielt nicht lange,...
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...denn nur zwei Tage später brach Steffen ihn selbst mit 52,56 Sekunden wieder.
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Steffens Rekorde sorgten für Rummel. Die Journalisten reißen sich um die sympathische Blondine.
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Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen ist von Beginn an der Star der DM. Sie will sich daheim in Berlin ihr Ticket zu den Weltmeisterschaften sichern.
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Für Steffen begann der Wettbewerb mit dem Vorlauf über 50 Meter Freistil.
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Sie sicherte sich als schnellste einen Platz im Finale...
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...und konnte noch ein wenig herumplanschen.
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Im Juli und August will sich Steffen in Rom mit den besten der Welt messen.
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Für Yannick Lebherz lief es ebenfalls gut, er siegte über 400 Meter Lagen und schwamm einen neuen deutschen Rekord.
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Und so schwimmt man zum Rekord: Mit Kraft,...
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...langem Atem...
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...und Willenskraft.
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Am Ziel konnte Lebherz es kaum glauben.
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Und so elegant schwimmt Jaana Ehmcke, die neue Deutsche Meisterin über 800 Meter Freistil.
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Paul Biedermann in Aktion.
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Biedermann zeigte seinen Muskeln außerhalb...
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...und im Wasser. Er kam über 400 Meter Freistil ins Finale.
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Sarah Poewe schwamm die 100 Meter Brust in 1:08,90 Minuten. Die zweitbeste Zeit.
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Johannes Neumann benötigte für die gleich Distanz 1:00,68 Minuten und war damit schnellster.
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So starten die Profis.
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Und Franziska Hentke zeigt, wie Schmetterling funktioniert.
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Bis Sonntag wird in Prenzlauer Berg noch um jede Hunderstel Sekunde gekämpft.
Britta Steffen hat zum Auftakt der 121. deutschen Schwimm-Meisterschaften Kurs
auf Titel und WM genommen. Die 25-Jährige zog beim Heimspiel in Berlin über
50 Meter Freistil in 24,67 Sekunden als Schnellste ins Finale ein und blieb
dabei nur acht Hundertstel über der Norm für die WM vom 17. Juli bis 2.
August in Rom.
Für den ersten Höhepunkt sorgte Yannick Lebherz. Der Darmstädter knackte bei
seinem Sieg über 400 Meter Lagen den 20 Jahre alten nationalen Uralt-Rekord
von Patrick Kühl. Lebherz blieb in 4:14,63 Minuten 1,55 Sekunden unter der
bisherigen Bestmarke, verpasste allerdings die WM-Norm um sechs Zehntel.
„Ich hoffe, dass ich das am Freitag über 200 Meter Lagen nachholen kann“,
sagte Lebherz.
Weitere Titel am ersten Tag sicherten sich
Theresa Michalak (Halle/Saale) über 200 Meter Lagen (2:15,52) und Jaana
Ehmcke (Potsdam) über 800 Meter Freistil (8:40,03).
Steffen war mit ihrer Leistung zufrieden. „Das war ein guter Einstieg. Ich
weiß, dass ich im Finale am Sonntag noch schneller schwimmen kann. Vom
Gefühl ist noch einiges drin“, sagte Deutschlands Sportlerin des Jahres
2008: „Über das Ticket für die WM mache ich mir deshalb keine Gedanken.
Locker angehen ließ es Paul Biedermann. Zehn Tage nach seinem Europarekord in
Monaco über 200 Meter Freistil qualifizierte sich der 22-Jährige aus
Halle/Saale in Berlin über die doppelte Strecke in 3: 48,94 Minuten als
Bester für den Endlauf am Samstag. „Für den gebremsten Kraftaufwand war das
in Ordnung. Ich möchte auf jeden Fall meinen Titel verteidigen“, sagte
Biedermann: „Schwerpunkt bleiben aber eindeutig die 200 Meter Freistil.“
In starker Form präsentierten sich Ex-Europameister Helge Meeuw und
„Evergreen“ Thomas Rupprath. Meeuw blieb bei seiner Vorlaufbestzeit über 100
Meter Rücken in 53,31 Sekunden ebenso unter der vom Deutschen
Schwimm-Verband (DSV) geforderten WM-Norm wie Rupprath über 50 Meter
Schmetterling (23,53).SID/sh