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Deutsche Meisterschaften

Britta Steffen nimmt Kurs auf Titel und WM

Einen deutschen Rekord haben die Deutschen Meisterschaften im Schwimmen in Berlin bereits zu vermelden. Über 400 Meter Lagen gibt es eine neue Bestzeit. Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen ging noch nicht auf Rekordjagd, sorgt sich aber nicht um die WM-Qualifikation.

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Thomas Rupprath
Foto: AP
Deutschlands Top-Schwimmer pflügen in Berlin durch das Wasser.

Britta Steffen hat zum Auftakt der 121. deutschen Schwimm-Meisterschaften Kurs auf Titel und WM genommen. Die 25-Jährige zog beim Heimspiel in Berlin über 50 Meter Freistil in 24,67 Sekunden als Schnellste ins Finale ein und blieb dabei nur acht Hundertstel über der Norm für die WM vom 17. Juli bis 2. August in Rom.

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Für den ersten Höhepunkt sorgte Yannick Lebherz. Der Darmstädter knackte bei seinem Sieg über 400 Meter Lagen den 20 Jahre alten nationalen Uralt-Rekord von Patrick Kühl. Lebherz blieb in 4:14,63 Minuten 1,55 Sekunden unter der bisherigen Bestmarke, verpasste allerdings die WM-Norm um sechs Zehntel. „Ich hoffe, dass ich das am Freitag über 200 Meter Lagen nachholen kann“, sagte Lebherz.

Weitere Titel am ersten Tag sicherten sich Theresa Michalak (Halle/Saale) über 200 Meter Lagen (2:15,52) und Jaana Ehmcke (Potsdam) über 800 Meter Freistil (8:40,03).

Steffen war mit ihrer Leistung zufrieden. „Das war ein guter Einstieg. Ich weiß, dass ich im Finale am Sonntag noch schneller schwimmen kann. Vom Gefühl ist noch einiges drin“, sagte Deutschlands Sportlerin des Jahres 2008: „Über das Ticket für die WM mache ich mir deshalb keine Gedanken.

Locker angehen ließ es Paul Biedermann. Zehn Tage nach seinem Europarekord in Monaco über 200 Meter Freistil qualifizierte sich der 22-Jährige aus Halle/Saale in Berlin über die doppelte Strecke in 3: 48,94 Minuten als Bester für den Endlauf am Samstag. „Für den gebremsten Kraftaufwand war das in Ordnung. Ich möchte auf jeden Fall meinen Titel verteidigen“, sagte Biedermann: „Schwerpunkt bleiben aber eindeutig die 200 Meter Freistil.“

In starker Form präsentierten sich Ex-Europameister Helge Meeuw und „Evergreen“ Thomas Rupprath. Meeuw blieb bei seiner Vorlaufbestzeit über 100 Meter Rücken in 53,31 Sekunden ebenso unter der vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV) geforderten WM-Norm wie Rupprath über 50 Meter Schmetterling (23,53).SID/sh

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