26.11.2012, 20:42

Fairplay bei 96 Hannover-Star Stindl sperrt sich selbst

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Foto: AFP

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Weil eine Gelbe Karte unberücksichtigt geblieben war, machte der Profi den DFB auf das Versäumnis aufmerksam. Nun muss der Mittelfeldspieler in der Heimpartie gegen Greuther Fürth zuschauen.

Das nennt man wohl Fairplay: Lars Stindl von Hannover 96 hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf einen Fehler in der Statistik hingewiesen und sich freiwillig eine Sperre eingehandelt.

Offiziell wird der Mittelfeldspieler derzeit mit vier Gelben Karten geführt, obwohl er schon fünf gesehen hat. "Warum sollen wir da etwas verheimlichen? Für mich ist das kein großer Akt", sagte Stindl.

Auch Slomka wusste von nichts

Am 8. Spieltag im Spiel bei Eintracht Frankfurt (1:3) hatte Stindl eine Gelbe Karte gesehen, die nicht im Spielberichtsbogen vermerkt wurde. "Lars hat uns direkt nach dem Spiel in München auf die fünfte Gelbe Karte hingewiesen. Ich hatte die Karte aus dem Frankfurt-Spiel auch nicht mehr auf den Zettel, aber die Fernsehbilder zeigen das eindeutig, und wir haben das entsprechend sofort mit dem DFB kommuniziert", sagte Trainer Mirko Slomka.

Der 24-Jährige ist damit am Dienstag im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (20.00 Uhr, Sky und welt.de) gesperrt.

(sid)
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