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Smart Beach Supercup

Beachvolleyball in Dresden und München

Auch die heftigen Windböen am Dresdner Königsufer konnten Sebastian Dollinger und Thomas Kaczmarek bei den Männern und Hella Jürich und Antje Röder bei den Damen am Ende nicht mehr stoppen. In München waren die beiden Endspiele nichts für schwache Nerven,aber ein Leckerbissen für die Zuschauer.

Sebastian Dollinger und Thomas Kaczmarek schmetterten sich in einem dramatischen Finale gegen Hallen-Nationalspieler Björn Andrae und Marcus Popp nach drei Sätzen (21:19, 16:21, 15:21) eindrucksvoll zum Sieg. Damit war die Revanche für die 0:2-Niederlage am Wochenende zuvor auf Norderney eindrucksvoll geglückt. Stürmisch ging es im Finale der Frauen zu, wo Hella Jürich und Antje Röder kurz und knapp das DVV Nationalteam um Stephanie Pohl und Okka Rau in zwei Sätzen (21:19, 21:17) vom Sand fegten.

Ende gut, alles gut. Der Smart Beach Supercup in München hielt, was er versprach: Mit zwei Finals, die für den Betrachter nichts für schwache Nerven waren. Im Finale der Frauen setzten sich wie erwartet die beiden Favoritinnen Sara Goller und Lara Ludwig durch, die auch das gesamte Turnier über die konstanteste Leistung boten. Ohne einen einzigen Satzverlust zogen die beiden Olympia-Teilnehmerinnen mit drei Siegen in das Finale ein.

Dort wurde überraschenderweise die Erfolgssträhne der beiden erst einmal gestoppt. Das Duo musste sich im ersten Satz gegen Geeske Banck und Anja Günther (19:21) knapp geschlagen geben und einem Rückstand hinterherlaufen. Unbeirrt von der Niederlage kämpften sich Goller/Ludwig mit viel Engagement zurück ins Match. Nach einer Stunde war das Spiel mit 21:18 und 15:10 gedreht, und die beiden Berlinerinnen lagen sich freudestrahlend in den Armen.

Bei den Männern legten in puncto Spannung die beiden Nationalspieler David Klemperer und Eric Koreng noch eine Schippe drauf. Beide marschierten souverän bis ins Finale ein und trafen dort auf das bis dahin ebenfalls überzeugende Duo Erdmann/Matysik. Dank einer Vielzahl von Blocks und spektakulären Ballwechseln entwickelte sich das Finale schnell zu einem echten Krimi. Spiel entscheidend war nach zwei Sätzen (21:16, 21:16) Eric Koreng, der durch mehrere Blocks hintereinander den Sieg für den amtierenden deutschen Meister sichern konnte. Seine Bilanz nach dem letzten Ballwechsel war durchweg positiv: „Wir haben hier eine ordentliche Leistung abgeliefert, die uns im Hinblick auf die WM in Norwegen weiteres Selbstvertrauen gibt.“



Erschienen am 15.06.2009

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