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Beachvolleyball

Das Team Goller/Ludwig spielt sich für die WM ein

Die Führung in der Weltrangliste haben Laura Ludwig und Sara Goller mittlerweile verloren, doch von Sieg zu Sieg eilen die Beachvolleyballerinnen von Hertha BSC noch immer. Das große Ziel für die Europameisterinnen bleiben die Weltmeisterschaften in Stavanger/Norwegen.

Sara Goller und Laura Ludwig sind mittlerweile in der absoluten Weltspitze angekommen
Foto: dpa/DPA
Sara Goller und Laura Ludwig sind mittlerweile in der absoluten Weltspitze angekommen

Die Führung in der Weltrangliste haben Laura Ludwig und Sara Goller mittlerweile verloren, doch von Sieg zu Sieg eilen die Beachvolleyballerinnen von Hertha BSC noch immer. Am vergangenen Wochenende unterstrich das Duo seine Ausnahmestellung in Europa und präsentierte sich beim Supercup-Turnier auf der Theresienwiese in München in herausragender Form. Souverän beherrschten die beiden das Teilnehmerfeld, im gesamten Turnier mussten sie nur einen einzigen Satz abgeben: im Finale beim Dreisatzsieg (19:21, 21:18, 15:10) gegen ihre Landsleute Geeske Banck und Anja Günther. „Wir haben den Supercup genutzt, um einiges auszuprobieren im Service, in der Block-Abwehr, und insgesamt wollten wir variabler spielen“, sagte Goller zufrieden.

Das große Ziel für die Europameisterinnen bleiben die Weltmeisterschaften in Stavanger/Norwegen (25. Juni bis 5. Juli). Dort wollen Goller und Ludwig unterstreichen, dass sie mittlerweile in der absoluten Weltspitze angekommen sind. Nach einem vierten Platz beim Welttour-Turnier in Shanghai und zuvor Platz drei in Brasilia stand das Duo „gollerplusludwig“ für zwei Wochen an der Spitze der Welt. „Eine Momentaufnahme“, wusste Ludwig damals richtig einzuschätzen. Mittlerweile ist das Team auf den fünften Platz zurückgefallen. Bei der WM gelten beide dennoch zumindest als Mitfavoriten, obwohl sie in der Vergangenheit bei den globalen Titelkämpfen häufig nicht zu ihrer Bestform gefunden haben. Mit Platz 17 stand in 2007 und 2005 jeweils eine große Enttäuschung.

Diesmal gilt der Saison-Fokus deswegen umso mehr der WM, unter diesem Aspekt sehen die beiden auch ihre Ambitionen für das CEV-Turnier in der kommenden Woche (18.-21. Juni) vor dem Hauptbahnhof in Berlin. Das Turnier wird, entgegen allen Befürchtungen, auch im Jahr 2009 hochkarätig besetzt sein. Zwar verlor das Turnier seinen Grand-Slam-Status, die zeitliche Nähe zur Weltmeisterschaft sorgt aber dafür, dass in Berlin zumindest die europäische Elite fast komplett vertreten sein wird. „Wir wollen versuchen, unsere Leistungen bis zur WM zu festigen, um noch konstanter zu werden und dauerhaft in der Weltspitze mitzuspielen“, erklärte Goller und gab damit die Losung für das Turnier in der Hauptstadt und den Rest der Saison aus.

Für dieses Ziel haben Goller und Ludwig nach den Olympischen Spielen ein neues Konzept entworfen. Als einziges deutsches Team leisten sich beide seither den Luxus, mit dem in Hamburg lebenden Neuseeländer Craig Seuseu einen Vollzeittrainer zu beschäftigen. Offenkundig eine gute Entscheidung, so konstant wie im Jahr 2009 haben Goller und Ludwig noch nie gespielt. Vor der Saison war das Ziel, sich unter den Top Ten der Welt zu etablieren, nachdem dies erreicht ist, gilt die ganze Konzentration der WM. Trainer Seuseu glaubt, dass seine Schützlinge in Stavanger eine gute Rolle spielen können. „Die brasilianischen und US-amerikanischen Teams werden die Favoriten sein“, erklärte er, „danach gibt es eine Reihe von Teams, die das Potenzial haben, diese Teams zu schlagen. Darunter sind auch Goller/Ludwig.“

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