12.11.12

Tennis

Traum-Endspiel zwischen Federer und Djokovic

Im Endspiel des ATP-Finals kommt es zum Duell der beiden besten Tennisspieler der Welt. Titelverteidiger Roger Federer bezwang im Halbfinale Andy Murray, Novak Djokovic besiegte Juan Martin Del Potro.

Foto: Getty Images
Roger Federer
Da war es geschehen: Roger Federer revanchierte sich bei Andy Murray für die Olympia-Niederlage

Tennis-Superstar Roger Federer greift im ATP-Tour-Finale nach seinem siebten Titel. Die Nummer zwei der Welt bezwang am späten Sonntagabend im Halbfinale in London Olympiasieger Andy Murray 7:6 (7:5), 6:2. Damit kommt es am Montagabend zum Traum-Endspiel zwischen dem Schweizer Titelverteidiger und dem Weltranglistenersten Novak Djokovic.

Der Serbe behauptete sich mit einem hart erkämpften 4:6, 6:3, 6:2 gegen den Argentinier Juan Martin del Potro. "Hier gegen Novak am Ende im Finale noch einmal spielen zu dürfen, ist einfach nur schön. Ich könnte nicht glücklicher sein", sagte der 31-jährige Federer.

Revanche für die Olympischen Spiele

Das Duell mit Murray nannte er "ein spezielles Match, weil wir in London 2012 drei spezielle Matches hatten". Nach seinem Triumph im Wimbledon-Endspiel hatte der 17-fache Grand-Slam-Turnier-Champion im Olympia-Finale eine bittere Niederlage gegen Murray kassiert, nahm aber dafür nun in am Ende überraschend deutlicher Manier Revanche. "Für mich ist es trotzdem das meilenweit beste Jahr in meiner Karriere gewesen", sagte Murray versöhnlich.

Die Atmosphäre mit mehr als 17.000 Zuschauern in der ausverkauften O2-Arena fand Federer "elektrisierend" – die Fans des Schweizers übertönten die Anhänger des US-Open-Champions aus Schottland. Die Briten müssen weiter auf ihren ersten Finalteilnehmer in der Geschichte des seit 1970 bestehenden Jahresendturniers warten. Federer hingegen peilt den Titel-Hattrick in London an.

Dabei steht ihm bei dem mit 4,3 Millionen Euro dotierten Hartplatz-Event aber noch Djokovic im Weg. "Für mich ist das jetzt schon das perfekte Ende, hier Teil des Finals in London zu sein", sagte der 25-jährige Serbe, der die Saison wie im Vorjahr als Branchenprimus beenden wird.

Del Potro forderte Djokovic

Nach seinem Halbfinal-Kampf gegen del Potro zollte er dem Südamerikaner nach 2:11 Stunden Spielzeit gehörigen Respekt: "Er war bis in den zweiten Satz hinein der bessere Spieler." Djokovic, der im zweiten Satz schon mit einem Break zurückgelegen hatte, verbesserte seine Bilanz gegen den Weltranglistensiebten auf 7:2 und nahm Revanche für die Pleite im olympischen Bronze-Match.

Bei der vierten Auflage des Turniers der acht Saisonbesten in London steht der Serbe erstmals ins Endspiel – und das ungeschlagen. Am alten Austragungsort Schanghai hatte er das Jahresendturnier 2008 gewonnen.

Quelle: dpa/mh
© Berliner Morgenpost 2014 - Alle Rechte vorbehalten
P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie Fan von der Berliner Morgenpost.
Die Favoriten unseres Homepage-Teams

Multimedia
Persönlicher Gast

Wie Pippa Middleton mit Roger Federer zitterte

Top-Thema
title
Die besten Berlin-Videos

Das sind die Youtube-Favoriten der Redaktion.

Video Nachrichten mehr
Rücktritt So arm, aber sexy war die Zeit mit Wowereit
"11. September" Wowereit verspricht sich bei Rücktrittsankündigung
Hauptstadt So denken die Berliner über Wowereits Rücktritt
Tödliche Krankheit Ärzte zuversichtlich bei Ebola-Fall in Hamburg
1. Bundesliga Spielplan
Top Bildershows mehr
Bürgermeister-Karriere

Klaus Wowereit und der Abstieg vom Gipfel

Willkommen in Berlin

Hurra, ich bin da! Das sind Berlins süße Babys

Jeden Tag

Kopfnoten für Politiker, Manager und Prominente

Fotogalerie

Das sind die Berliner Bilder des Tages

In eigener Sache
Weitere Morgenpost Angebote