Basketball
Alba wehrt sich gegen Hamanns Vorwürfe
Dienstag, 10. August 2010 22:21Auf Unverständnis sind bei Alba Berlin die Äußerungen von Steffen Hamann im Interview mit Morgenpost Online gestoßen. Darin hatte er sich "menschlich enttäuscht" gezeigt.

Spielmacher Steffen Hamann und der Basketball-Bundesligist hatten vor einer Woche den Dreijahresvertrag nach nur zwei Jahren aufgelöst, jetzt zeigte sich der 29-jährige Hamann „menschlich enttäuscht von Trainer Luka Pacvicevic“. Auch enttäuscht sei er darüber, „wie der Verein mit deutschen Spielern umgeht“.
Sätze, die Alba-Geschäftsführer Marco Baldi sichtlich geärgert haben. „Ich will jetzt nicht rausgehen und schmutzige Wäsche waschen, aber einige Dinge kann ich nicht unkommentiert stehen lassen“, sagt Baldi und will dem Eindruck entgegen treten, die Trennung von Hamann sei eine einsame Entscheidung des Cheftrainers gewesen: „Der komplette Trainerstab und alle, die bei der sportlichen Ausrichtung etwas zu sagen haben, haben diese Entscheidung gemeinsam mit absoluter Klarheit gefällt.“
Auch den von Hamann angedeuteten Zusammenhang zwischen der Entscheidung der sportlichen Leitung und der Teilnahme des Spielers an der Weltmeisterschaft in gut zwei Wochen in der Türkei verneint Baldi vehement: „Keinem Spieler wird gesagt: Fahr' nicht zur Weltmeisterschaft.“ Er spricht aber auch von der „Erwartungshaltung des Klubs, dass man dem Vertrauen entsprechend genügend zurückbekommt“.
Mit Blick auf Coach Luka Pavicevic stellt Baldi fest: „Kein Trainer wird verhindern, dass ein erfolgreiches Team entsteht, nur weil er eine andere Überzeugung hat.“seb


Versicherungen
Gesundheitstests
Hotelsuche
Abo
Stadtplan
epaper
Archivsuche
Zeitung Heute
RSS
Newsticker
Video
TV-Programm
Events
Kino
Wetter
Gehaltsrechner
Börse
Branchenbuch
Kredit und Zinsen
Europa
Krankenkassen
Hilfe
Handelsregister
Leserbrief
Kontakt
Mobilportal
iPhone-/iPad-Apps
Heizölvergleich