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Basketball

Derrick Allen ist Albas neuer Hoffnungsträger

Der US-Amerikaner soll dafür sorgen, dass es in der kommenden Saison für Alba besser läuft. Die Berliner waren im Play-off-Viertelfinale ausgeschieden. Damals scheiterte das Team von Cheftrainer Luka Pavicevic mit 1:3 an den Frankfurt Skyliners – und an Derrick Allen.

Derrick Allen wirkte müde, als er Donnerstagvormittag mit einer Stunde Verspätung auf dem Flughafen Tegel ankam. Kein Wunder, schließlich hatte der Basketballprofi eine lange Reise von Alabama über New York zu seinem neuen Arbeitsplatz bei Alba Berlin hinter sich. Hier soll der US-Amerikaner mithelfen, dass es in der kommenden Saison besser läuft beim Berliner Klub, der im vergangenen Mai bereits im Play-off-Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft ausgeschieden war.

Damals scheiterte das Team von Cheftrainer Luka Pavicevic mit 1:3 an den Frankfurt Skyliners – und an Allen. Der 30-jährige Flügelspieler, der mit seiner Größe von 2,04 Metern gern auch direkt zum Korb zieht, erzielte in den vier Partien im Schnitt 17 Punkte. „Das sind Geschichten aus der Vergangenheit, ich hoffe, dass mich hier alle gut aufnehmen“, sagte Allen.

Ihm eilt der Ruf voraus, trainingsfleißig wie mannschaftsdienlich zu sein. In Frankfurt erzählen sie sich die Geschichte, dass Allen, wenn alle anderen bis auf Trainer Murat Didin nach dem Training schon nach Hause gegangen waren, oft noch in der Halle war und allein auf den Korb warf. Da erstaunt auch seine Aussage nicht, während des mehrwöchigen Urlaubs daheim in Gadsden (Alabama) „fast jeden Tag“ trainiert zu haben. Seit Jahren treffen sich in der Sommerpause im fast zwei Autostunden entfernten Atlanta einige Profis zum gemeinsamen Training. Mit dabei zum Beispiel Rickey Paulding von den Baskets Oldenburg und Alba-Kapitän Julius Jenkins.

„Julius hat meine Entscheidung beeinflusst, zu Alba zu wechseln“, erzählte Allen. Als die Anfrage von Alba kam, erkundigte er sich bei Jenkins. Der lobte Klub, Trainer, Fans und Umfeld. Ein langes Telefongespräch habe es zwischen ihm und Pavicevic gegeben. „Der Trainer hat mir genau erklärt, was er von mir erwartet.“

Sicher ähnliche Leistungen wie sie Allen (erhielt bei Alba einen Zweijahresvertrag) in der Vergangenheit in der Bundesliga gezeigt hat. Drei Jahre lang spielte er in Frankfurt, davor eine Saison in Leverkusen, davor zwei Jahre in Karlsruhe. Deutsch sprechen mag er nicht so richtig, aber nach sechs Jahren hier „verstehe ich doch das eine oder andere“.

Was wohl auch damit zu tun hat, dass seine Freundin aus Berlin stammt. Zuletzt studierte sie in London, das Studium ist jedoch abgeschlossen, und Allen hofft, dass sie bald zurückkehren wird. Der Wechsel von Derrick Allen zu Alba Berlin kommt also offensichtlich auch privat im besten Moment.

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Alba-Wechselspiele seit Saisonende

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