Die Basketballer von Alba Berlin gaben sich nach dem glanzvollen Erreichen des Eurocup-Viertelfinales am Dienstag in Badalona auch national keine Blöße. Das Team von Luka Pavicevic gewann gestern dank eines starken dritten Viertels bei Phoenix Hagen 83:50.
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Das sind die Spieler von Alba Berlin: Basketball-Nationalspieler Lucca Staiger hat einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2011/2012 erhalten. Der 21 Jahre alte Aufbauspieler hatte zuvor überraschend sein College-Engagement bei Iowa State in den USA beendet.
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Verpflichtet wurde Anfang November 2009 der 25-jährige US-Amerikaner Derrick Byars. Der 2,01 Meter große Flügelspieler unterzeichnete einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2009/2010. Derrick JaVaughn Byars (Spitzname "Dee Bee") wurde am 25. April 1984 in Memphis geboren und spielte vier Saisons in der amerikanischen Collegeliga NCAA. Die Vorbereitung der laufenden Saison absolvierte er bei den Chicago Bulls, wurde dort aber als letzter Spieler kurz vor Saisonbeginn aus dem Kader gestrichen.
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Forward Dragan Dojcin ist kein spektakulärer Spieler, aber er macht die kleinen, wichtigen Dinge, die jedes Team stärker machen.
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Der frühere Bamberger Steffen Hamann hat die Seiten gewechselt. Der bei den Fans von Alba Berlin früher unbeliebteste Spieler ist inzwischen einer der Lieblinge des Publikums geworden. Er hat noch für zwei Jahre einen Vertrag.
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Center Adam Chubb kam als Pokalsieger von den Artland Dragons Quakenbrück zu Alba Berlin. Inzwischen holte er den Cup auch mit seinem neuen Verein und will in dieser Saison erstmals Deutscher Meister werden.
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Immanuel McElroy (Mitte), geboren am 25. März 1980 in Galveston (USA), ist zum dritten Mal in Folge zum besten Verteidiger der Liga gewählt worden. Weil er außerdem in allen Statistikbereichen zu den besten Alba-Spielern zählt, haben die Berliner seinen Vertrag vor dem Play-off um ein Jahr verlängert.
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Der Berliner Oliver Clay kam 2006 von der BG Zehlendorf über TuS Lichterfelde zu Alba. Er hat vor allem zum Lernen einen Profi-Vertrag erhalten und kommt vorwiegend bei der zweiten Alba-Mannschaft zum Einsatz.
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Der US-Amerikaner Rashad Wright hat in seinem ersten Jahr bei Alba Berlin besonders durch seine Souveränität beim Aufbau überzeugt. Je länger die Saison dauert, desto häufiger trifft er auch aus der Distanz.
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Julius Jenkins, geboren am 10. Februar 1981 in Fort Lauderdale (USA), ist zu einer festen Größe im Alba-Team geworden. Er glänzt als bester Schütze und als bester Passgeber, ist ein starker Verteidiger und in engen Spielsituationen der Go-to-guy - wie früher Wendell Alexis.
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Die Nummer 16: Andreas Seiferth aus Berlin. Der Center gehört ebenfalls zu den Lehrlingen bei Alba und spielt vorwiegend in der zweiten Mannschaft.
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Zwei Jahre spielte Philip Zwiener, geboren am 23. Juli 1985 in Rotenburg/Wümme, parallel für Alba Berlin und den Kooperationspartner TuS Lichterfelde. Nach seinem überzeugenden Auftritt im Play-off 2007/2008 schaffte der junge Forward (2,01 Meter) sogar den Sprung ins Nationalteam und nahm an den Olympischen Spielen in Peking teil. Doch einen Stammplatz konnte auch er sich bei Alba nicht erarbeiten.
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Blagota Sekulic (l.) kam als aktuell letzter Zugang im Februar 2009 zu Alba Berlin. Mit dem vorherigen Spieler des griechischen Erstligisten Aris Saloniki haben die Berliner endlich Verstärkung für die Centerposition. Der Montenegriner begann seine Karriere bei seinem Heimatclub Buducnost Podgorica. Weitere Stationen des 27-Jährigen waren Partizan Belgrad, AEK Athen, Maroussi und PAOK Saloniki und schließlich Real Madrid.
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Und das ist seit 2007 ihr Trainer: Luka Pavicevic. Prompt wurden die Albatrosse 2008 Deutscher Meister und in dieser Saison BBL-Pokalsieger. Der Serbe hatte vor Berlin schon vier Jahre Trainererfahrung; vor Alba trainierte er zuletzt Panionios Athen.
Alba tat sich ohne Spielmacher Rashad Wright, dessen Netzhaut des rechten
Auges am Mittwoch per Laser fixiert werden musste, schwer. Derrick Byars und
Julius Jenkins trafen zu ersten Führung (6:5/3.), absetzen aber konnten sich
die Berliner noch nicht. Nach dem ersten Viertel (14:11) lag Alba,
mittlerweile mit Lucca Staiger, 16:18 zurück (13.), kämpfte sich aber mit
Dreipunkte-Würfen von Philipp Zwiener und Staiger sowie Freiwürfen von Adam
Chubb und Immanuel McElroy erneut nach vorn – 39:31 zur Halbzeit.
Noch blieb Hagen gefährlich nah (41:39/25.). Dann der Befreiungsschlag: Zwei
Dreier von Jenkins, mit 21 Punkten Albas Topscorer, und je einer von Dragan
Dojcin und Byars sorgten für eine komfortable 59:43-Führung nach dem dritten
Viertel. Die Partie war entschieden. Am Ende lösten die Berliner die
Pflichtaufgabe in Hagen per Kraftakt mit 83:50 deutlich und souverän.BMO
Erschienen am
13.03.2010