Basketball
Alba steht vor einem "gefährlichen Moment"
Freitag, 5. Februar 2010 19:44Das Berliner Basketballteam trifft am Sonnabend in der O2 World zwischen zwei Eurocup-Spielen auf Tübingen. Bei den Schwaben spielt ein alter Bekannter: Sascha Nadjfeji. Er war bis Sommer 2009 bei Alba. Nun kehrt der einstige Publikumsliebling nach Berlin zurück - als Gegner.

Tübingen liegt zwischen Badalona und Saloniki, zumindest für das Basketballteam von Alba Berlin: Nach dem umjubelten Sieg im Eurocup gegen Joventut Badalona vor vier Tagen und vor dem nächsten wichtigen Spiel in Europa, am Dienstag gegen Aris Saloniki, hat die Berliner am Sonnabend der Bundesliga-Alltag wieder. Der Gegner heißt um 19 Uhr in der O2 World Walter Tigers Tübingen.
Albas Cheftrainer Luka Pavicevic weiß, dass es den Spielern nicht leicht fallen wird, sich voll und ganz auf diese Partie zu konzentrieren. Wo doch das Spiel gegen die Griechen schon so nah ist. Er spricht daher von einem „gefährlichen Moment“. Wie stark Tübingen sei, habe man ja bereits im Hinspiel erfahren, als Alba mit 66:70 verlor.
Aus einem Abstiegskandidaten ist ein Team geworden
„Das haben wir noch im Hinterkopf“, sagt Spielmacher Steffen Hamann. Er ist sich sicher: „Sascha Nadjfeji wird seine Jungs schon heiß machen.“ Jener Nadjfeji, der nach eineinhalb Jahren bei Alba, einer Meisterschaft und einem Pokalsieg im Sommer 2009 von Berlin nach Tübingen wechselte. Und siehe da, aus einem Abstiegskandidaten ist ein Team geworden, das zur Überraschung fast aller Experten mit einer Bilanz von elf Siegen und zehn Niederlagen auf Rang sieben der Bundesliga (BBL) steht. Zuletzt gewannen die Tigers sechs Partien hintereinander, darunter gegen Teams wie Quakenbrück, Bamberg und Frankfurt.
Dass er in Tübingen anheuerte, wo er bei einem Gesamtetat von gut einer Million Euro sicherlich weniger verdient als bei Alba, lag an seiner langen Freundschaft zum Tübinger Coach Igor Perovic (35). Vor 15 Jahren spielten beide gemeinsam bei Radnicki Belgrad, „seitdem sind wir befreundet“. Mit seiner Erfahrung könne er „sowohl Igor als auch dem Team helfen“, sagt Nadjfeji, Inbegriff eines Mannschaftsspielers. Seit 2001 spielt er in der BBL, erst in Bonn, später in Köln, dann in Berlin. In Tübingen steuerte er bisher pro Spiel in 29 Minuten Einsatzzeit im Schnitt 12,3 Punkte und 3,7 Rebounds bei.
Viele in Berlin freuen sich auf Sascha Nadjfeji
Es sei „eine große Umstellung“ für ihn gewesen. Nicht unbedingt der Wechsel von der Metropole Berlin in die beschauliche Studentenstadt Tübingen (85.000 Einwohner) im Schwäbischen. „Ich war es jedoch gewohnt, international zu spielen, mit Ambitionen in der Bundesliga nach ganz oben.“ Doch er habe sich mit der neuen Situation arrangiert, sagt der dreifache Familienvater.
„Ein ganz spezielles Spiel“, sei es, wenn der einstige Publikumsliebling in die O2 World zurückkehrt. Viele freuen sich drauf, auch Hamann: „Sascha ist einfach ein ganz toller Typ.“


Versicherungen
Gesundheitstests
Hotelsuche
Abo
Stadtplan
epaper
Archivsuche
Zeitung Heute
RSS
Newsticker
Video
TV-Programm
Events
Kino
Wetter
Gehaltsrechner
Börse
Branchenbuch
Kredit und Zinsen
Europa
Krankenkassen
Hilfe
Handelsregister
Leserbrief
Kontakt
Mobilportal
iPhone-/iPad-Apps
Heizölvergleich