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Basketball

Alba Berlin siegt mit 89:72 über Paderborn

Mit einem Pflichtsieg gegen Schlusslicht Paderborn Baskets hat Alba Berlin zumindest für einen Tag die Tabellenführung in der Basketball-Bundesliga übernommen. Der achtmalige Champion gewann am Abend vor 10.598 Zuschauern in der heimischen O2 World gegen die Ostwestfalen mit 89:72.

Julius Jenkins
Foto: DDP
Bester Werfer bei Alba war Julius Jenkins (16 Punkte)

Pflichtaufgabe erfüllt, Tabellenführung in der Bundesliga zumindest für einen Tag übernommen: Das Basketballteam von Alba Berlin ist mit dem 89:72 (39:27) gegen die Paderborn Baskets erfolgreich ins Jahr 2010 gestartet. Ein Gradmesser war die Partie gegen den schwachen Tabellenletzten vor 10.598 Zuschauern nicht. Die Berliner werden am Dienstag, im Eurocup in Teramo, ganz anders gefordert werden. Bester Werfer bei Alba war Julius Jenkins (16 Punkte).

Personell war einiges durcheinandergeraten bei den Gastgebern. Da fehlte zum Beispiel Dragan Dojcin, der sich nach wie vor mit einer Achillessehnenreizung herumplagt. Der Serbe, der sich in dieser Saison in die Startformation gespielt hat, saß mit seiner Familie in Zivil auf der Tribüne. Spielmacher Rashad Wright hatte zwar im Sportdress auf der Ersatzbank Platz genommen, doch zum Einsatz kam der US-Amerikaner ebenfalls nicht. Er leidet unter einer Reizung der Plantarsehne. Die Berliner hoffen, dass beide gegen Teramo wieder einsatzfähig sein werden. Doch das ist noch nicht absehbar.

So stand Steffen Hamann zum ersten Mal in dieser Spielzeit in der Startaufstellung. Manchmal übernahm Immanuel McElroy den Part im Spielaufbau. Auch ungewöhnlich: Bereits nach zwölf Minuten standen in Hamann, Philip Zwiener (12 Punkte) und Oskar Faßler gleich drei deutsche Spieler für Alba auf dem Feld.

Es kam den Berlinern sicher gelegen, dass der Gegner Paderborn hieß. Die Gäste zeigten, warum sie bisher nur drei Spiele gewonnen haben. Zwar lief bei Alba nicht alles rund, manchmal wurde zu schludrig agiert. Aber ernstlich in Gefahr geriet der achtmalige Deutsche Meister nie. Nach 18 Minuten war der Vorsprung Albas erstmals in den zweistelligen Bereich gewachsen (33:23). Mit der Pausensirene erzielte Zwiener den 39:27-Halbzeitstand.

Während der Pause gab es für Alba in Person von Sportdirektor Henning Harnisch eine Ehrung. Denn der Klub gehört zu den Preisträgern des bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“. Gewürdigt wurde das Nachwuchs-Programm „Alba macht Schule“. Hier sollen die Basketballstars von morgen entwickelt werden.

Die Profis von heute spulten ihr Pflichtprogramm ab. Man merkte, dass es ihnen etwas schwerfiel, die Konzentration zu behalten, zu leicht ging alles. Doch zumindest erfreute Alba seine Fans noch mit ein paar spektakulären Aktionen.



Erschienen am 02.01.2010

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