Basketball
Alba rehabilitiert sich gegen Ludwigsburg
Mittwoch, 30. Dezember 2009 23:13Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat sich für die Heimniederlage zu Weihnachten gegen Göttingen rehabilitiert. Der achtmalige deutsche Meister gewann am Abend bei EnBW Ludwigsburg mit 77:67 und hält weiter Tuchfühlung zur Tabellenspitze.

Ein gutes Ende ziert alles: Zufrieden und mit einem Lachen im Gesicht verließen die Basketballprofis von Alba Berlin das Parkett. Im letzten Spiel des Jahres gewannen sie am Mittwochabend bei EnBW Ludwigsburg mit 77:67 (43:37) und rehabilitierten sich somit auch für die Niederlage gegen Göttingen in eigener Halle vor vier Tagen. Julius Jenkins und Rashad Wright mit jeweils zwölf Punkten waren die besten Berliner Werfer.
Doch auch andere machten auf sich aufmerksam. So zum Beispiel Zugang Jurica Golemac, der 22 Minuten zum Einsatz kam, neun Punkte erzielte – und sich sehr gut einfügte. Philip Zwiener, zuletzt mit wenig Spielzeit, zeigte, dass man sich auf ihn verlassen kann. Er kam auf acht Punkte und schnappte sich zudem sechs Rebounds.
Am Ende gingen die Ludwigsburger Fans dann doch enttäuscht nach Hause. Seit dieser Saison spielt EnBW in der Multifunktionshalle „Arena Ludwigsburg“ – und zum ersten Mal war die neue Heimstatt mit 5300 Zuschauern nun ausverkauft.
Jurica Golemac gelangen seine ersten Punkte
Vor allem durfte man gespannt darauf sein, wie sich die Berliner, die auf Dragan Dojcin (Achillessehnenprobleme) verzichten mussten, diesmal bei Rebounds präsentieren würden. Denn die klar verlorene Lufthoheit war mit der Hauptgrund dafür gewesen, dass Alba gegen Göttingen verloren hatte.
Dabei war Hälfte eins über lange Phasen wieder der Beweis, dass es Alba immer noch an Kontinuität fehlt. Nach einem 11:18 (7. Minute) wurden die Berliner stärker, führten nach einer 11:2-Serie zwischenzeitlich mit neun Punkten Differenz (35:26/16.). Doch danach leistete sich Alba gleich wieder eine 2:9-Serie. Zumindest wurde man mit zunehmender Spieldauer bei Freiwürfen sicherer, nachdem von den ersten fünf nur einer sein Ziel getroffen hatte.
Hektische Schlussphase mit vielen Freiwürfen
Nach der Pause war der Sechs-Punkte-Vorsprung schnell verspielt (49:49). Aber in dieser Phase schafften es die Berliner, Ludwigsburg gleich wieder etwas vom Schwung nehmen zu können – 55:50. Und nach dem fünften Offensiv-Rebound von Zwiener stellte Wright mit einem Dreier mit der Schlusssirene des dritten Viertels den alten Sechs-Punkte-Abstand (58:52) wieder her.
Zu Beginn des vierten Viertels dann ein weiterer starker Auftritt von Zwiener, der durch das Fehlen von Dojcin mehr Spielzeit bekam. Erst verwandelte er sicher zwei Freiwürfe – danach traf er mit einem Dreier zum 63:55 (32.).
Aber die Ludwigsburger, angefeuert von ihren Fans, gaben sich nicht geschlagen. Das Team um den ehemaligen Alba-Profi Quadre Lollis kam immer wieder zurück (67:62). Doch als Julius Jenkins mit einem Dreier Alba knapp drei Minuten vor Ende mit 72:62 in Front brachte, erlahmte langsam der Widerstand der Hausherren. In der hektischen Schlussphase mit vielen Freiwürfen kippte das Spiel nicht mehr.BMO


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