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Basketball-Bundesliga

Alba Berlin ist wieder in Siegerlaune

Alba liegt auf der Lauer: Die Telekom Baskets Bonn sind an die Tabellenspitze der Basketball-Bundesliga zurückgekehrt. Die Rheinländer bezwangen die Walter Tigers Tübingen 80:70 (48:33) und verdrängten mit 25 Punkten die Artland Dragons (24) wieder von der Spitze. Punktgleich mit den Dragons und mit noch zwei Spielen in der Hinterhand liegt Ex-Meister Alba Berlin nach 15 Spieltagen auf Platz zwei - und lauert auf die Spitze.

Alba gewann am Sonntag dank einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause - das zweite Viertel (11:30) war indiskutabel - gegen die Phantoms Braunschweig mit 87:79 (37:46). Erfolgreichste Berliner Werfer waren Blagota Sekulic mit 16 sowie Julius Jenkins und Dragan Dojcin mit je 14 Punkten. Der am Mittwoch verpflichtete Jurica Golemac stand beim Hauptstadt-Club zwar im Kader, kam aber nicht zu seinem Debüt. Für die vom einstigen „Albatros“ Sebastian Machowski trainierten Braunschweiger trafen Nate Fox und John Allen mit je 14 Punkten am häufigsten.

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Die Berliner legten vor 11.671 in der heimischen O2 World einen15:2-Blitzstart hin. Maßgeblichen Anteil hatte Kapitän Jenkins, der drei Dreier beisteuerte. Nach dem 26:16 im ersten Viertel geriet Alba aber komplett aus dem Rhythmus. Die Gäste, bei denen mit Nationalspieler Heiko Schaffartzik ein früherer Berliner auf dem Parkett Regie führte, kamen dagegen immer besser ins Spiel und kippten die Partie zu ihren Gunsten.

In der 17. Minute gingen die aus der Distanz treffsicheren Phantoms erstmals mit 35:34 in Führung, die sie bis zur Pause auf 46:37 ausbauten – nach der ersten Eurocup-Niederlage in dieser Saison am Dienstag drohte Alba ein erneuter Dämpfer. Doch die Hauptstädter kämpften sich zurück, drehten im dritten Viertel kräftig auf und gingen mit einem knappen 66:64-Vorsprung in den letzten Abschnitt.

Durch Distanzwürfe von Dojcin und Jenkins erhöhten die Gastgeber auf 72:66. Ein weiterer Dreier, diesmal von Rashad Wright, brachte Alba mit 81:70 in Führung, die die Berliner in der Endphase nicht mehr hergaben. Für Braunschweig war es die dritte Niederlage in Folge.

Der deutsche Meister Baskets Oldenburg verpasste den Sprung in die Spitzengruppe. Die Niedersachsen unterlagen beim Aufsteiger Mitteldeutscher BC mit 65:74 (35: 36). Die Oldenburger reagierten enttäuscht, wirkten aber nach der vierten Auswärtsniederlage keineswegs verunsichert. Nach inzwischen 22 Pflichtspielen seit dem 3. Oktober zieht das Team von Coach Predrag Krunic zum Weihnachtsfest sowohl in der Liga (9:4 Siege/22 Punkte) und trotz des Ausscheidens in einer starken Euroleague-Gruppe auch international eine rundum positive Bilanz.

Das dürfte auch auf die Skyliners Frankfurt zutreffen, die mit 78:67 (31:30) gegen den Tabellenvorletzten Paderborn Baskets gewannen. „Wir unterschätzen keinen Gegner“, sagte Coach Murat Didin und ergänzte: „Dieser Sieg war ein Geschenk für unsere Fans.“ 24 Punkte haben die Hessen auf dem Konto, 23 Ex-Meister Baskets Bamberg.

Die Franken feierten einen 79:56 (37:20)-Erfolg gegen die Giessen 46ers, die zuvor fünf ihrer letzten sieben Spiele gewonnen hatten. Am Ende nutzten den Gastgebern auch die 24 Punkte des überragenden David Teague nichts. „Sie haben gegen uns sehr gut gespielt, aber wir haben unsere Chancen optimal genutzt“, sagte Bambergs Coach Chris Fleming.

Ebenfalls 23 Punkte weisen die Eisbären Bremerhaven auf. Die Gastgeber siegten im Heimspiel gegen Göttingen mit 84:78 (44:27). „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die auch in schwierigen Phasen immer gekämpft hat. Sie hat sich am Ende selbst belohnt“, stellte der Bremerhavener Coach Douglas Spradley fest. Bundesliga-Neuling Phoenix Hagen gelang mit dem 79:77 (38:48) im Heimspiel gegen TBB Trier der vierte Saisonsieg. Dennoch bilden die Westfalen mit 18 Punkten weiterhin das Tabellenschlusslicht. „Für uns zählte nur der Sieg, wir waren in einer schwierigen Situation“, sagte Phoenix-Coach Ingo Freyer.dpa/BM/dino

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