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Basketball-Bundesliga

Alba auf dem Weg an die Tabellenspitze

Alba hat seine Siegesserie eindrucksvoll fortgesetzt. Die Berliner feierten einen ungefährdeten Erfolg gegen die Giants Düsseldorf und damit den vierten klaren Sieg in Serie. In der Tabelle kletterte der achtmalige deutsche Meister auf Rang zwei und hat nur noch einen Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Artland.

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Lucca Staiger spielt jetzt für Alba
Foto: picture-alliance/dpa
Das sind die Spieler von Alba Berlin: Basketball-Nationalspieler Lucca Staiger hat einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2011/2012 erhalten. Der 21 Jahre alte Aufbauspieler hatte zuvor überraschend sein College-Engagement bei Iowa State in den USA beendet.

Die Basketballprofis von Alba Berlin verließen die Halle mit einem Grinsen im Gesicht. Der Abend hatte ihnen und den 7548 Zuschauern in der O2 World Spaß gemacht. Langsam aber sicher nähert sich das Team der Tabellenspitze der Bundesliga. Nach dem 88:62 (51:21) gegen die völlig überforderten Giants Düsseldorf sind die Berliner nun mit 16 Zählern schon Zweiter. Und würde noch die alte Punkteregelung gelten, hätten die Berliner mit 14:4 Punkten jetzt sogar Rang eins erreicht.

Doch Alba ist auf einem guten Weg, dies auch bald nach den neuen Regeln zu schaffen. Sicher waren die Düsseldorfer kein wirklicher Gradmesser, dennoch war die fast über 40 Minuten konzentrierte Leistung Albas imponierend. „Der Schlüssel war heute unsere gute Verteidigung“, bilanzierte Albas Dragan Dojcin. Wie stark die Berliner (beste Werfer Julius Jenkins/16 und Blagota Sekulic/14) zurzeit wirklich sind, muss sich jetzt aber am kommenden Samstag im schweren Spiel in Frankfurt zeigen.

Alba hatte schon in den vergangenen Spielen überzeugt: Klare Siege in Bamberg, Paderborn und gegen Hagen hatten gezeigt, dass das Team nach einer Formkrise wieder in Schwung kommt. „Aber Düsseldorf ist ein anderes Kaliber als Hagen und Paderborn“, hatte Albas Geschäftsführer Marco Baldi vorher gewarnt. Die Giants hatten zuletzt erst Bonn geschlagen, dann gegen den Mitteldeutschen BC und Bamberg jeweils unglücklich nach Verlängerung verloren.

Doch Baldis Warnungen waren unbegründet. Bereits zur Halbzeit hatten die Berliner einen Vorsprung von 30 Punkten (51:21) herausgespielt. Giants-Trainer Achim Kuczmann stand fassungslos am Spielfeldrand. Er musste mit ansehen, wie sein Team in allen Belangen unterlegen war. Albas Defensivarbeit war sehr gut; die Düsseldorfer kamen, vom Ex-Berliner Koko Archibong (14 Punkte) einmal abgesehen, nur selten zum Zug. Im Angriff kombinierten die Berliner gut, zudem war Alba erneut bei Distanzwürfen sicher. Am Ende fanden bei 20 Versuchen zehn Würfe ihr Ziel. Die Düsseldorfer, die auf Brant Bailey (Adduktorenzerrung) verzichten mussten, wirkten hilflos. Mit hängenden Köpfen trotteten sie nach 20 Minuten in die Kabine, nachdem Steffen Hamann Sekunden vor der Sirene auch noch einen Dreier versenkt hatte.

Und auch nach dem Wechsel ließ Alba nicht nach. Bis auf 41 Punkte wuchs der Vorsprung (77:36/31. Minute), es war im letzten Viertel – bei einigen kleinen Konzentrationsschwächen – nicht mehr als ein Trainingsspiel. Und so kam dann auch noch Andreas Seiferth in den letzten beiden Minuten zu seinem ersten Bundesligaeinsatz bei Alba.

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