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Basketball

Alba Berlin gewinnt gegen Bamberg

Alba Berlin hat am Sonntag gegen die Brose Baskets Bamberg gewonnen. Die Berliner Basketballer siegten mit 62:44. Damit haben die Albatrosse ihre beiden Auswärts-Niederlagen gegen Tübingen und Bonn wettgemacht.

Siege beim alten Rivalen Bamberg sind eben besonders schön. Entsprechend groß war der Jubel der Spieler und der mitgereisten Fans von Alba Berlin nach dem 62:44 (33:16) bei den Brose Baskets. Endlich schaffte es das Team von Trainer Luka Pavicevic, fast 40 Minuten lang konzentriert zu spielen.

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Gerade in der Defensive war Alba ganz stark. Nur 44 Bamberger Punkte, ähnlich schlimm war es für die Franken zuletzt 1988 gekommen: beim 46:61 – gegen Alba. „Das ist ein Sieg, den wir gebraucht haben“, freute sich Sportdirektor Henning Harnisch. Einziger Wermutstropfen: Kenan Bajramovic knickte um, wie schwer die Verletzung ist, muss sich zeigen.

Schon zur Pause hatte es bei den Brose-Fans betretene Gesichter gegeben. Alba lag mit 17 Punkten Differenz (33:16) vorn. Zwar hatten sich die Berliner anfangs eine 0:7-Serie zum 3:9 geleistet, konterten danach aber mit einem 12:0-Lauf.

So überzeugend ging es weiter. Es wurde gut kombiniert (insgesamt 15 Assists), wenig aus der Distanz geworfen und auch unter den Körben hatte man bei erfolgreichen Würfen und Rebounds fast alles im Griff. Die Berliner agierten in den ersten 20 Minuten konzentriert, ließen durch ihre aggressive Defense die Bamberger vor 6800 Zuschauern kaum zu freien Würfen kommen. Auch Casey Jacobsen, in der vergangenen Saison noch im Berliner Trikot, machte in Halbzeit eins keinen Stich, kam lediglich auf einen Zähler (insgesamt sechs Punkte). Über 19:13 und 24:14 ging es beim 33:16 für Alba in den Kabinen.

Würden die Berliner, bei denen Zugang Derrick Byars noch nicht eingesetzt wurde, ihr hohes Niveau halten können? Alba wirbelte weiter. Harnisch: „Die Mannschaft wollte den Sieg unbedingt.“ Jetzt traf auch Julius Jenkins (bester Werfer mit 16 Punkten) aus der Distanz, nach zwei Minuten im dritten Viertel hieß es 41:16. Ganz kurz ließ Alba nach, Bamberg kam auf 17 Zähler Differenz heran, doch Berlin zog gleich wieder auf 54:28 weg.

Mit 24 Punkten Vorsprung (54:30) gingen die Berliner ins letzte Viertel, das sie zwar 8:14 verloren, doch das war natürlich leicht zu verschmerzen.

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