16.01.13

Basketball-Euroleague

Alba verliert in Top-16-Runde auch gegen Athen

Trotz guter Leistung hatten die Berliner gegen Athen keine Chance. Alba kassierte im vierten Spiel die vierte Niederlage.

Von Sebastian Arlt
Quelle: BMO
17.01.13 5:49 min.
Alba Berlin unterlag dem 32-maligen griechischen Champion Panathinaikos Athen trotz starker Leistung mit 73:79. Im Fantalk kommentieren die Spieler Yassin Idbihi und Heiko Schaffartzik die Partie.

Viertes Spiel, vierte Niederlage. Für das Basketballteam von Alba Berlin gab es auch diesmal im Top 16 der Europaliga keinen Grund zur Freude. Zwar kämpfte die Mannschaft am Mittwochabend tapfer, zeigte allerdings immer wieder spielerische Schwächen.

Am Ende hieß es gegen Panathinaikos Athen 73:79 (39:45). "Wir haben zu viele dumme Fehler gemacht", bilanzierte Albas Center Yassin Idbihi enttäuscht. "So konnten wir das Spiel nicht gewinnen."

Real Madrid, ZSKA Moskau, Efes Istanbul – mit richtig großen Kalibern hatten es die Berliner zuvor schon im Top 16 zu tun gehabt. Aber Alba hatte sich von Spiel zu Spiel gesteigert, das hatte Mut gemacht.

In der ersten Hälfte war fast kein Unterschied

Aber Panathinaikos Athen war nun wirklich ein Team, von dem Alba beeindruckt sein konnte. In den vergangenen zwölf Jahren war der Klub fünfmal Europas bestes Team, zuletzt 2011.

Wobei die Berliner zumindest den Vorteil hatten, dass die Griechen wegen einer Knöchelverletzung auf ihren Spielmacher Dimitris Diamantidis verzichten mussten.

Aber was machte das schon? Panathinaikos hatte den Kader zum Top 16 noch einmal mit zwei US-Amerikanern verstärkt. Jason Kapono und Marcus Banks kommen insgesamt auf 880 Einsätze in der NBA. Bei Alba kam einzig Derrick Byars in der NBA zweimal zum Einsatz.

In der ersten Hälfte war fast kein Unterschied festzustellen zwischen den Teams. Lediglich nutzte wieder einmal ein hochkarätiger Gegner in der Europaliga jeden kleinen Berliner Fehler gnadenlos. Das war der wichtigste Grund, weshalb die Berliner nach 20 Minuten mit 39:45 zurücklagen.

Bei den Rebounds stand es 13:13 (am Ende 32:25), Alba hatte ebenso nur vier Ballverluste wie die Griechen (insgesamt 10:9). Nur bei den Dreiern waren die Griechen mit sechs Treffern erfolgreicher als Alba (vier). Am Ende hieß das Verhältnis 12:8 für die Griechen.



Dennoch waren die Alba-Fans unter den 8166 Zuschauern in den ersten 20 Minuten zufrieden mit dem Berliner Spiel, in dem Alba vor allem von Punkten durch Nihad Djedovic (21) und Deon Thompson (16) profitierte. Bei den Griechen überragte Jonas Maciulis mit 28 Zählern.

Zwar geriet Alba einige Mal mit bis zu sieben Zählern in Rückstand (10:17, 28:35), doch das Team kämpfte sich immer wieder zurück. Allerdings waren die Schwankungen groß: Einer 9:0-Serie zum 37:35 (17. Minute) folgte gleich ein 0:8 zum 37:43.

Nach dem Wechsel kippte die Partie in Richtung Panathinaikos. Alba fand kein Mittel gegen die Distanzwürfe vor allem von Maciulis. Selbst hatte Alba unter dem griechischen Korb wenig zu bestellen – 56:65 nach 30 Minuten.

Alba wurde immer hektischer gegen die alles andere als übermächtig wirkenden Gäste. Es fehlte die ordnende Hand. Einige Male gerieten die Berliner bei Angriffen in Zeitnot. Im Gegensatz dazu setzte sich die individuelle Klasse von Panathinaikos mehrfach durch. Erstmals bei 56:67 (32.) war der Rückstand zweistellig. Aber Alba steckte nicht auf. Hoffnung beim 65:68 (37.) – doch zwei Dreier der Griechen zerstörten die Träume gleich wieder. 30 Sekunden vor Ende hieß es 73:77, aber drehen konnte Alba das Spiel nicht mehr.

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