30.12.2012, 18:15

Basketball Deutliche Niederlage in Bayreuth - Alba im freien Fall


Nächste Niederlage: Coach Sasa Obradovic verlor mit Alba auch in Bayreuth

Foto: Timur Emek / dapd

Nächste Niederlage: Coach Sasa Obradovic verlor mit Alba auch in Bayreuth Foto: Timur Emek / dapd

Beim Tabellen-13. haben die Berliner eine blamable 65:90-Niederlage kassiert - die vierte in Folge. Trotzdem bleiben sie auf Platz drei.

Das Jahr 2012 endet für die Alba Berlin in Moll – und zwar in den allerdüstersten Registern. Sie präsentierten sich in Bayreuth in einer desolaten Verfassung, verabschiedeten sich gegen ein Team, das zuvor sechsmal in Folge verloren hatte, mit einem 65:90 (33:43) ins neue Jahr.

Es war wie immer. Für die Gastgeber ist der Besuch aus der Hauptstadt das Spiel des Jahres, die Berliner stehen in der Pflicht, ihrer Favoritenrolle gerecht zu werden. Das war dem Team von Sasa Obradovic schon eine Woche zuvor in Würzburg nicht gelungen, danach verlor man gegen Real Madrid. Nimmt man die Heimniederlage zuvor gegen Oldenburg hinzu, war es Albas vierte Pleite in Folge – und mit weitem Abstand die blamabelste.

Bayreuth aus der Distanz erfolgreich

Bis zum 8:8 sah es so aus, als würden die Berliner in der oft "Oberfrankenhölle" genannten Halle die Partie kontrollieren. Wie gewohnt suchten sie den Weg unter den Korb, leisteten sich dann aber im finalen Anspiel zu viele Fehlpässe. Die Bayreuther versuchten es öfter aus der Distanz und trafen auch. Aus dem 12:17 (10.) wurde dank Heiko Schaffartzik noch mal ein 28:28 (17.), dann aber ärgerte vor allem Simon Schmitz die Berliner. Der Sohn des ehemaligen Berliner Spielmachers Horst Schmitz traf per Dreier zum 31:40 (19.), mit 33:43 ging es in die Pause.

War Albas Vorstellung in der ersten Halbzeit noch zerfahren, so war sie in der zweiten indiskutabel. Die Berliner, hinten ohne Biss und vorn konfus, wurden an die Wand gespielt. Beim 38:60 (27.) war schon alles vorbei. Bayreuth spielte sich in der Folge in einen Rausch, von irgendeiner Art von Gegenwehr der Berliner keine Spur. "Eine Katastrophe", sprach Center Yassin Idbihi Klartext. "Das war ein Tag, an dem nichts zusammen lief." Mit Blick auf das Heimspiel gegen ZSKA Moskau am Freitag (19 Uhr) sagte er: "Da kommen wir nur mit harter Arbeit raus."

(BM)
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