25.11.12

Basketball

Alba rückt nach dramatischem Spiel auf Platz fünf

Bis zur Verlängerung mussten die Fans der Albatrosse zittern - eine Sekunde vor dem Ende kam der erlösende Punkt. Der Sieg kostete Kraft.

Foto: Bongarts/Getty Images

Knapp: gegen Bremerhaven musste Alba alle Reserven aufbieten
Knapp: gegen Bremerhaven musste Alba alle Reserven aufbieten

Dramatischer ging es nicht. Erst eine Sekunde vor Ablauf der Verlängerung hatte Deon Thompson seine Mannschaft von Alba Berlin mit einem Punkt in Führung gebracht. Aber in dieser letzten Sekunde hatte ausgerechnet Stanley Burrell den Ball und damit die Gelegenheit, die Eisbären Bremerhaven noch zum Sieg zu werfen.

Mit 23 Zählern war er der beste Schütze der Partie, doch diesmal zielte der US-Amerikaner aus der Mitteldistanz daneben. Die Gäste lagen sich erschöpft, aber glücklich in den Armen. Alba gewann mit 70:69 (38:34, 60:60) nach "Overtime" und kletterte nach dieser Energieleistung auf Rang fünf der Basketball-Bundesliga.

Zugleich war es eine gelungene Generalprobe vor dem richtungsweisenden Europaligaspiel am Donnerstag (19 Uhr, O2-World und im Liveticker von Morgenpost Online) gegen Polens Meister Prokom Gdynia. "Der Ball von Burrell hat schon halb in unseren Korb reingeguckt", sagte Berlins Sportdirektor Mithat Demirel erleichtert. Die Norddeutschen hatten es seinem Team sehr schwer gemacht, es mit großer Härte unter dem Korb nicht in seinen Rhythmus finden lassen.

In den vorangegangenen sieben Spielen hatten die Berliner durchschnittlich 91 Punkte erzielt, diesmal waren es nach 40 Minuten nur deren 60. "Bremerhaven hat mit seinem physischen Spiel eben alles versucht", sagte Demirel, "darauf müssen wir uns einstellen. Unter dem Korb ging es richtig zur Sache." Was zur Folge hatte, dass die Berliner Center lange Zeit wenig zur Geltung kamen. Wenigstens traf Alba aus der Distanz etwas besser als die Gastgeber: Fünf von 16 Dreiern landeten im Korb; die Eisbären hatten bei elf Versuchen keinen einzigen Treffer.

Zunächst sah es nach einem souveränen Erfolg für Alba ausNach Anlaufschwierigkeiten sah es zu Beginn der zweiten Halbzeit schon so aus, als sollten die Berliner vielleicht zu einem souveränen Erfolg kommen. Nach einer 7:0-Serie lagen sie 45:36 vorn (24. Minute). Was folgte, waren jedoch fast sechs Minuten ohne Punkt, was wiederum Bremerhaven eine 47:45-Führung bescherte.

Von nun an blieb es bis zum Schluss eng. Im letzten Viertel kam der bis dahin wirkungslose Yassin Idbihi besser zur Geltung, und auch Thompson, mit 21 Punkten bester Alba-Schütze vor Vule Avdalovic (12), sammelte nun Punkt um Punkt.

15 Sekunden vor Ende der 40 Minuten schien sich die Waage zugunsten Albas zu senken. Die Berliner führten 59:58, als Heiko Schaffartzik zu zwei Freiwürfen an die Linie trat. Der sonst so sichere Schütze verwandelte aber nur den ersten, so dass Bremerhaven die Chance bekam, ohne Distanzwurf die Verlängerung zu erzwingen.

Diese Chance nutzte Burrell – anders als jene in den fünf Minuten Zusatzzeit. Somit schaffte Alba in der dritten Verlängerung dieser Saison den zweiten Sieg, wenn er auch viel Kraft kostete.

Quelle: BMO/alu
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