02.03.2012, 10:21

Ist eine Operation wirklich notwendig? Charité liest im Maxim Gorki Theater: Gelenkersatz heute

Von Manuela Zingl

Mehr als 400.000 künstliche Gelenkimplantate werden in Deutschland pro Jahr eingesetzt. Der häufigste Grund für eine OP: Abnützungserscheinungen.

Schmerzende Gelenke wie Knie, Hüfte oder Schulter müssen aber nicht immer operativ behandelt werden. Kritische Stimmen behaupten sogar, dass oft zu schnell zum Skalpell gegriffen wird. Doch wie können Schmerzpatienten feststellen, ob der Eingriff sinnvoll ist? Und wann wird zu leichtfertig operiert?

Diese Fragen beantwortet Prof. Carsten Perka von der Klinik für Orthopädie der Charité in seinem Vortrag "Gelenkersatz heute". Zudem stellt er neue OP-Techniken vor, die ein künstliches Gelenk überflüssig machen, und vermittelt einen Überblick über den aktuellen Stand der Gelenkchirurgie. Die Veranstaltung findet am Sonntag, den 18. März um 11 Uhr im Maxim Gorki Theater, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin, statt.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zur Diskussion. Der Eintritt ist frei.

Mehr Informationen über die Klinik für Orthopädie und die Klinik für Unfall und Wiederherstellungschirurgie finden Sie unter

http://www.cmsc-online.de/fuer-patienten.html

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