02.10.2012, 13:02

GASAG-Zukunftswettbewerb Innovative Klimaschutzprojekte von der Gasag ausgezeichnet

GASAG-Zukunftswettbewerb: Am 25. September 2012 zeichnete die Gasag bereits zum zweiten Mal herausragende Klimaschutzprojekte in Berlin aus. Die Schirmherrschaft übernahm Michael Müller, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt.

Klimaschutz in Berlin kann nur erfolgreich sein, wenn sich Wirtschaft und Bürgergesellschaft aktiv und kreativ daran beteiligen. Die Gewinner des Wettbewerbs unterstützen mit ihren cleveren Ideen und Konzepten den Klima- und Umweltschutz in Berlin. So zeigt beispielsweise die Marcel-Breuer-Schule (Oberstufenzentrum für Holztechnik, Glastechnik und Design), dass Energiesparen nicht unbedingt großer Investitionen bedarf und auch mit dem Denkmalschutz vereinbar ist. Hier wurde ein Konzept entwickelt, um in einem denkmalgeschützten Haus die in Berlin so verbreiteten Kastendoppelfenster energieeffizient zu sanieren. Der Heizenergiebedarf konnte auf diese Weise um rund 22 Prozent gesenkt werden.

Die ersten Plätze in den Wettbewerbskategorien

Der 1. Preis in der Kategorie "Architektur und Klima" ging an das Projekt "FU-Maßnahmenkatalog zum Klimaschutz setzt Maßstäbe für Berlin", eingereicht vom Arbeitsbereich Energie und Umwelt der FU Berlin. In der Kategorie "Handwerk und Umwelt" setzte sich das Projekt "Optimierung von Heizungsanlagen der SolvisMax" von Thomas Helmrich durch. In der Kategorie "Bildung und Innovation" überzeugte besonders das Projekt "Oberstufenzentrum saniert Kastendoppelfenster" der Marcel-Breuer-Schule.

Der in diesem Jahr erstmalig vergebene Publikumspreis ging an das Projekt "Biosphäres Wohnen" von Architekturstudenten der Beuth Hochschule für Technik, Felipe Renker und Ali San Ocak.

Der GASAG-Zukunftswettbewerb

Insgesamt 46 Teilnehmer, darunter Bauherren, Architekten, Planer, Handwerker, Auszubildende und Studenten, folgten dem Aufruf, sich mit ihren Ideen und Beispielen für aktives Handeln am Wettbewerb zu beteiligen.

Angesichts der Fülle der guten Ideen war es für die Jury keine leichte Aufgabe die besten Wettbewerbsbeiträge auszuwählen. Mitglieder der Jury waren: Prof. Dr. Anja Grothe, Hochschule für Wirtschaft und Recht. Michael Geißler, Berliner Energieagentur, Dr. Marion Haß, IHK Berlin, Dr. Klaus Rinkenburger, Innung SHK Berlin, Michael Thielke, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt), Heiko Weissbach, Architekt, Jürgen Wittke, Handwerkskammer Berlin sowie Dr. Guido Bruch, GASAG.

Geehrt wurden die jeweils ersten drei Plätze in den Kategorien "Architektur und Klima", "Handwerk und Umwelt" sowie "Innovation und Bildung". Erstmals wurde in diesem Jahr ein Publikumspreis vergeben. Hier zählten ausschließlich die Stimmen der über 1.100 Berlinerinnen und Berliner, die ihre Stimme im Internet abgaben.

Alle Bewerber und Gewinner: www.gasag-zukunftswettbewerb.de

Der Zukunftswettbewerb wurde im Rahmen der Klimaschutz-Initiative "Berlin verpflichtet" ins Leben gerufen. Hierin hat sich die Gasag zu weitreichenden Klimaschutzzielen bekannt: "Zwei Millionen Tonnen CO2 wollen wir bis zum Jahr 2020 einsparen. Die erste Hälfte ist geschafft. Zusammen mit unseren Partnern und unseren Kunden schaffen wir den Rest", ist sich GASAG-Vorstand Andreas Prohl sicher. Jetzt müsse man vor allem dran bleiben und beharrlich weitermachen.

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