Musical-Premiere im Theater des Westens
Schuh des Manitu kommt endlich auf die Bühne
Montag, 1. Dezember 2008 16:36 - Von Lea und Marie, Kl. 10, Rudolf-Steiner-Schule, DahlemAm 7. Dezember startet das neue Musical "Der Schuh des Manitu" im Theater des Westens. Vorlage ist der gleichnamige deutsche Kultfilm von Michael Bully Herbig, der im Jahr 2001 in den Kinos gestartet ist. Die Spannung im Ensemble steigt, wie wir bei einem Interview mit Musicaldarsteller Thomas Klotz erfahren haben. Wird "Schuh des Manitu" auf der Bühne die gleiche Sogkraft entfalten wie im Film?

Mit fast zwölf Millionen begeisterten Zuschauern ist „Der Schuh des Manitu“ der erfolgreichste deutsche Kinofilm überhaupt. Der Produzent, Regisseur, Autor und Hauptdarsteller Michael Bully Herbig bekam dafür zahlreiche Auszeichnungen, unter unter anderem auch den deutschen und bayerischen Filmpreis. Nun wird der Erfolgsfilm auch als Musical inszeniert. Der Wilde Westen als wildes Musical.
Damit wird auch ein Traum von Michael Bully Herbig wahr, der ein bekennender Musicalfan ist. Schon am 7. Dezember dieses Jahres wird mit allen Möglichkeiten des Theaters, der Musik, der Choreografie und vor allem des Live-Erlebens die Musical-Komödie im Theater des „wilden“ Westens als Weltpremiere aufgeführt und damit das erste Mal in der Öffentlichkeit gezeigt.
Die holländische Regisseurin Carline Brouwer leitet das große Kreativteam, das derzeit an der Inszenierung des Stückes arbeitet. Die Hauptrollen Abahachi und Ranger übernehmen der Schauspieler Mathias Schlung und der bekannte Musicaldarsteller Mark Seibert. Thomas Klotz ist in der Rolle des ”falschen Hasen” zu sehen, wir konnten ihn vorab interviewen:
Berliner Morgenpost: Die Weltpremiere steht bevor, die Spannung steigt. Auch bei ihnen?
Thomas Klotz: Es ist schon was Besonderes, bei einem Stück dabei zu sein, das es noch gar nicht gibt. Es gibt jeden Tag Änderungen, man lernt Szenen, dann werden sie wieder gestrichen, dann gibt es neue Szenen. Insgesamt ist alles noch sehr in Bewegung. Es ist schon sehr, sehr aufregend, bei so einer Produktion dabei zu sein.
Berliner Morgenpost: : Schon seit 2001 ist der Film "Der Schuh des Manitu" auf dem Markt und wurde zum erfolgreichsten deutschsprachigen Film überhaupt. Wird das Musical ihrer Meinung nach dieses Niveau erreichen und halten können?
Thomas Klotz: Die Angst ist eher, und das ist immer so, wenn man Filme als Musical inszeniert, dass die Leute beides mit einander vergleichen, und die Zuschauer, die kommen und den Film eins zu eins auf der Bühne erwarten, entweder enttäuscht sind, weil es nicht der Film ist oder aber total begeistert sein werden, eben weil es etwas Anderes ist. Wir sind gespannt, wie das Publikum auf das Stück reagiert. Ich glaube, dass es begeistert sein wird. Die ganzen Gags, der Bully-Humor, den man aus dem Film kennt, bleiben, doch im Musical kommt noch ganz viel Neues dazu, Musik und Tanz zum Beispiel, was ich sehr witzig finde.
Berliner Morgenpost: Wie verstehen sich die Darsteller untereinander, kommen alle gut miteinander klar oder gibt es auch mal Komplikationen?
Thomas Klotz: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich finde unser Ensemble total entspannt und ruhig. Die Stimmung ist sehr gut.
Berliner Morgenpost: Stehen sie auch im echten Leben ein bisschen auf den "wilden Westen"?
Thomas Klotz: Also, das ist ganz witzig, denn ich komme vom Land und meine Eltern haben amerikanische Pferde. Daher bin ich oft Western geritten. Deshalb finde ich es sehr schön, gerade in so einer Produktion mitspielen zu können.











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