Traumjobs I
Warum der Arztberuf so faszinierend ist
Bei einer Umfrage über Traumberufe unter rund 140 Jugendlichen zwischen zehn und 20 Jahren kam folgendes heraus: Der Traumberuf der Jungen ist Pilot, während viele Mädchen gerne Ärztin bzw. Tierärztin werden wollen. Neugierig geworden??? Dann bitte weiterlesen, denn genau diese Traumberufe wollen wir Euch vorstellen.
Von Emily Kopera & Helena Steegmann, Kl. 7a, Schadow-Gymnasium, Zehlendorf
Wie eigentlich sieht der Alltag eines Piloten aus? Stellt Euch vor, es ist drei Uhr nachts. Überall schlafen die Leute noch. Für einen Piloten aber kann der Arbeitstag schon jetzt beginnen. Rund eine Stunde vor dem Start muss der Kapitän an Bord sein. Er trägt die Verantwortung für das gesamte Flugzeug und die Passagiere. Deshalb muss alles sicher geprüft sein. Auch Informationen über die Flugroute und das Wetter müssen parat sein. Der Kapitän reibt sich vielleicht noch einmal kurz die Augen. Als Pilot braucht man großes Verantwortungsbewusstsein, gute Augen und eine perfekte Konzentration. Außerdem sollte man gut ausgeschlafen sein und nicht unter Alkoholeinfluss stehen - beides birgt erhebliches Gefahrenpotenzial.
Allerdings muss ein Pilot noch mehr Fähigkeiten haben. Man muss - so zeigen es Internetseiten, auch der Lufthansa, die eine sehr anerkannte Pilotenausbildung hat - viele verschiedene Tests bestehen. Darunter ist auch ein Test für Luft- und Raumfahrt. Die zweijährige Ausbildung wird teils in den USA, teils in Deutschland absolviert; und wer sich in Deutschland zum Piloten ausbilden lässt, muss mindestens Deutsch und Englisch fließend sprechen. Auch wenn man viel Freizeit hat, ist der Job knochenhart und man muss physisch wie psychisch höchsten Belastungen standhalten können.
Jetzt kommen wir zu dem Traumberuf vieler Mädchen: Ärztin. Dafür muss man sechs Jahre, also 12 Semester, Medizin studieren. Für weitere Informationen haben wir den niedergelassenen Arzt Holger Kopera befragt:
Frage: Sind Sie gerne Arzt? Wenn "ja", warum ?
Holger Kopera: Ja, weil man vielen Menschen helfen kann, manche auch dankbar dafür sind und man viel wissen muss, um wenig zu tun.
Frage: Was waren die schwierigsten Verletzungen, die Sie behandeln mussten ?
Kopera: Ein angeschossener Mensch, dem noch eine Kugel im Brustkorb steckte und einer, der fast gestorben wäre, weil ein Blutgefäß geplatzt ist.
Frage: Wann müssen Sie in der Praxis sein?
Kopera: Gegen 7.45 Uhr.
Frage: Ist es anstrengend, Arzt zu sein?
Kopera: Ja, manchmal, weil man sich in kurzer Zeit auf viele verschiedene Leute einstellen muss. Außerdem muss man ihnen die Sorgen und die Angst nehmen, ihre Wunden heilen und ihre Fragen beantworten.
Frage: Müssen Sie an Feiertagen arbeiten?
Kopera: Nein, zum Glück nicht!
Frage: Wie fühlen Sie sich, wenn Sie arbeiten ?
Kopera: Fit und fröhlich.
Fazit: Auch als Arzt trägt man viel Verantwortung - trotzdem ist es ein schöner Beruf, weil man Menschen helfen kann.
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