Was denkste?
Multikulti in Berlin tut gut
Brandenburger Tor, Gendarmenmarkt, Kudamm oder Alexanderplatz: Das sind Orte und Namen, die jeder Berlin-Tourist kennt, doch wie sieht es aus mit den Bezirken Kreuzberg oder Neukölln? Wir finden, dass die Redewendung "Manchmal entgeht einem das Wesentliche" in diesem Zusammenhang einen großen Stellenwert einnimmt. Denn das, was Berlin so besonders macht, ist in diesen beiden Bezirken besonders sichtbar: das alltägliche Zusammenleben verschiedener Kulturen.
Von Melis Özdemir & Dilek Cinar, Marie-Elisabeth-Lüders-Oberschule, Schöneberg
Dieses Aufeinandertreffen von Menschen aus unterschiedlichen Ländern findet in Berlins Kiezen statt, Kreuzberg und Neukölln sind dabei aus unserer Sicht besonders interessante Beispiele. Um das wirkliche Berlin erleben zu können, muss man diese Besonderheiten entdeckt haben. Dabei reicht ein oberflächlicher Blick nicht aus, um den Schleier zu lüften. Selbst ein zweiter Blick enthüllt nur die Silhouette dieser Eigenarten. Erst auf den dritten Blick erkennt und sieht man all das, was der Touristenführer nicht zeigen kann: Türken leben mit Arabern, Kurden mit Russen, Serben mit Deutschen: Die Liste ließe sich fortsetzen.
In keiner anderen Stadt in Deutschland treffen so viele Kulturen aufeinander, die genannten sind nur ein kleiner Teil des multikulturellen Lebens in Berlin. Und die Menschen, die hier wohnen, vermissen nur selten ihre alte Heimat, denn alles, was man in seiner Heimat findet, gibt es meist so oder ähnlich auch in Berlin.
Man steht morgens auf, geht zur Schule und an der Ecke hört man den Türken, der sein Kilo Tomaten für einen Euro verkauft, den Araber, aus dessen Bäckerei der Geruch des frischen Brots auf die Straße dringt.
Bekanntlich kommt das Beste zum Schluss: Wo sonst gibt es mitten in der Großstadt einen Park mit einem Wasserfall? Solche Sachen werden oft übersehen, nur das Auge eines echten Berliners wird sie wahrnehmen….
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