Ferdinand Schwarz (Evangelische Schule Neukölln, Kl. 8d) über den Besuch der Redaktion. "Unsere Klasse ist mit dem Fahrstuhl in den 14. Stock gefahren und dort sind wir in den Newsroom gegangen. Dort ist die Zentrale der Zeitungen "Berliner Morgenpost", „Die Welt", „Welt Kompakt". Im Newsroom entscheiden die Redakteure, welche Neuigkeiten in die Zeitungen kommen. Nach dem Besuch im Newsroom sind wir in den 11. Stock gefahren, wo wir bei der Konferenz zuhören durften, die ich sehr interessant fand. Im Anschluss an die Konferenz fand noch eine Fragestunde mit dem Morgenpost-Kommentator und früheren stellvertretenden Chefredakteur Jochim Stoltenberg statt, der uns auch erzählt hat, wie man zum Redakteur/ Journalist wird."
Omid Riazati (Martin-Buber-Oberschule, Spandau): "In der 8. und 9. Klasse ist das Schreiben von Artikeln ein wichtiger Bestandteil des Deutschunterrichts. Dazu gehört selbstverständlich auch das Lesen von Zeitungsartikeln. Die Schüler haben dank der Berliner Morgenpost die Möglichkeit auf den Abdruck einer ihrer Artikel. Die Zeitung zu entdecken und selbst Artikel zu schreiben steht für die Teilnehmer am Medien-Projekt ein paar Wochen lang auf dem Stundenplan. Teilnehmer-Klassen erhalten nicht nur sechs Wochen lang kostenlos die Zeitung. Sondern jeder Schüler bekommt auch einen Presseausweis. Zudem dürfen sich alle Schüler selbst ein Thema für einen eigenen Artikel aussuchen. Die Schüler können z. B. Passanten oder Experten interviewen oder direkt vor Ort fahren, Eindrücke sammeln und nachher ihre Erlebnisse zu Papier bringen."
Annika Schildberg (Kl. 8e), Helmholtz-Gymnasium, Potsdam): "Bei unserem Besuch in der Redaktion leben wir eine echte Redaktionssitzung mit. Der Chefredakteur fordert die Redakteure der verschiedenen Ressorts auf, zu sagen, was sie am nächsten Tag auf ihren Seiten veröffentlichen würden, und dann wird diskutiert. Außerdem muss immer einer eine Blattkritik zur Zeitung des aktuellen Tages abgeben. Das alles ist aber gar nicht so streng, wie es sich anhört. Während der Sitzung werden sogar noch Witze gmacht, so dass wir alle einmal schmunzeln können. Nach einer guten halben Stunde ist die Sitzung zu Ende. Morgenpost-Autor Jochim Stoltenberg bleibt jedoch, um uns unsere Fragen zu beantworten. Wir fragen ihm Löcher in den Bauch... Am Ende der Fragerunde werden wir noch als „sehr interessierte Klasse" gelobt, was uns alle sehr freut. Der Vormittag in der Redaktion der Berliner Morgenpost hat uns allen sehr gut gefallen und unser Wissen wurde um einiges erweitert."
Antonia Schrader (Helmholtz-Gymnasium, Potsdam): Einen Kaffee in der einen und die Zeitung in der anderen Hand. So sieht man seinen Vater oder seine Mutter häufig am Frühstückstisch sitzen. Konzentriert lesen sie die Zeitungen und stellen ab und zu ihren Kaffee auf den Teller statt auf den Tisch. Doch wehe dem, der darauf aufmerksam machen will, dass das frisch geschmierte Brötchen eigentlich zum Essen da ist und nicht nur als Deko auf dem Teller liegt. Denn die Erwachsenen möchten bei ihrer morgendlichen Informationsaufnahme nicht gestört werden. Wir Jugendlichen können da nur den Kopf schütteln und uns fragen, warum die Eltern nicht einfach den Fernseher anmachen, um sich zu informieren. Und doch sprechen mehr Vorteile für das Lesen von Zeitung, als man zunächst denkt. Das sechswöchige Projekt „Schüler machen Zeitung" bietet Jugendlichen die Möglichkeit, wie „die Großen" jeden Tag Zeitung zu lesen. Dazu ist es den Schülern möglich, eigene Artikel über aktuelle Ereignisse oder Veranstaltungen zu verfassen. Die Arbeit als junge Reporter ermöglicht uns zu testen, ob der Beruf des Journalisten auch für uns iin Frage kommt. Das Projekt gibt die Chance, neue Talente zu entdecken oder auch einfach nur jeden Tag aufmerksam das Weltgeschehen zu verfolgen, wie die Erwachsenen das auch tun! Mir persönlich gefällt das Projekt gut und ich bin freudig überrascht, wie viel Interesse die Redakteure an unseren Artikeln zeigen. Sie machen Zeitung lesen attraktiver und animieren zum selbstständigen Recherchieren und Schreiben von Artikeln. Wenn man sich auf das Projekt einlässt und die verschiedenen Möglichkeiten nutzt, erweitern sie unseren Horizont. Und das ist sicherlich nicht nur für unsere Zukunft eine wichtige Eigenschaft, sondern auch im derzeitigen Schulalltag von Vorteil.














