Projekttag gegen das Vergessen

Zug der Erinnerung macht Halt in Berlin

Von unserer Klassenlehrerin erfuhren wir, dass der „Zug der Erinnerung" Station in Berlin macht. Nach kurzen Studien der Infos aus dem Netz machten wir uns auf den Weg nach Spandau. Hier konnten wir uns nun ein klares Bild von den Deportationen hunderttausender Kinder in den Jahren 1940 bis 1944 machen. Und hier meine Eindrücke: Ich war geschockt.

Ich habe jedes einzelne Foto genau betrachtet und ich konnte nicht glauben, dass alle diese Kinder, die die Nazis für nicht lebenswert hielten, getötet worden sind. Ich sah die Bilder, die sie gemalt hatten und las Briefe, die sie geschrieben haben.

Ich finde es gut, dass es den "Zug der Erinnerung" gibt, weil das wirklich jedem klar macht, was mit unschuldigen Menschen passiert ist und wie wichtig es ist, alles zu unternehmen, dass niemals wieder unter den Augen der Weltöffentlichkeit solche Verbrechen geschehen können. Schade, dass der "Zug der Erinnerung" nicht häufiger in Berlin hält. (Haltpunkt Bahnhof Friedrichstraße: Donnerstag, 20. Mai bis Freitag, 21. Mai 8.30 bis 19 Uhr)

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