25.01.13

Winterurlaub

150 Skiregionen in Europa im Preisvergleich

Der eine Skifahrer bezahlt 68 Euro für den Wochenskipass, der andere 297 Euro: Die Preise in elf europäischen Wintersportländern unterscheiden sich laut einer Untersuchung teilweise drastisch.

Foto: Infografik Die Welt
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In den Skiregionen Europas geht es derzeit wieder hoch her. Pünktlich zur Hauptsaison hat es vielerorts geschneit, das freut das Skifahrerherz.

Doch wo fahren Wintersportler am günstigsten die Hänge hinunter, ohne finanziell ins Trudeln zu geraten? Das Online-Reiseportal www.ab-in-den-urlaub.de hat die Preise für Liftpässe in insgesamt 453 Skigebieten in elf beliebten europäischen Wintersportländern untersucht.

Wo ist das Tagesticket, wo sind Familien- und Wochenkarten am günstigsten? Laut der Untersuchung kostet ein Tagesticket je nach Skiregion durchschnittlich zwischen 14 Euro und 53 Euro (im Gesamt-Durchschnitt 36 Euro). Wochentickets für eine Person (sechs bis sieben Tage) schlagen von günstigen 68 Euro in Tschechien bis zu saftigen 297 Euro in Norwegen zu Buche. Dabei wurden 33 Prozent der Lifttarife als teuer eingestuft, 41 Prozent liegen im Mittelfeld und 27 Prozent der Ticketpreise gelten als besonders günstig (Details: siehe Tabelle).

Ski-Fans sollten also nicht nur auf die Schneehöhen achten, sondern auch die Preise checken, denn das kann sich durchaus lohnen. Die wichtigsten Ergebnisse.

Tagesskipass

Wer hier nicht aufpasst, zahlt ordentlich drauf: Laut der Untersuchung gibt es in den 150 untersuchten Skiregionen Preisunterschiede von bis zu 279 Prozent. Mit 14 Euro ist die Tageskarte in der Skiregion Schwäbische Alb am günstigsten, am teuersten sind Skifahrer auf den Pisten des norwegischen Hemsedal unterwegs (Tageskarte bis zu 53 Euro).

Familientagesskipass

Die untersuchten Familienkarten gelten für zwei Erwachsene und ein Kind. Mit Kosten um 33 Euro sind die Pisten der Tschechischen Karpaten kaum zu unterbieten, in dem Ranking jedenfalls belegt die Skiregion Platz 1 der günstigsten Familientagestickets, gefolgt von der Region Kirchschlag bei Linz in Österreich (37 Euro) und Lunz am See (39 Euro), ebenfalls in Österreich. Am meisten müssen Familien in der Skiregion Hochsavoyen in Frankreich für den Tag auf der Piste bezahlen (127 Euro).

Doch nicht jede Skiregion zeigt sich kinderfreundlich: In Schweden, Finnland, Liechtenstein und der Slowakei werden in den untersuchten Wintersportgebieten erst gar keine Familientickets angeboten.

Immerhin 71 Prozent der untersuchten Skiregionen bieten auch Preisnachlässe für Jugendliche. Mit diesen Angeboten lassen sich durchschnittlich fast 30 Prozent gegenüber den Erwachsenentarifen sparen. Positiv: Österreich, die Schweiz und Deutschland bieten fast flächendeckend Sonderangebote.

Wer mindestens 16 Jahre alt ist, kann beispielsweise im Vogtland oder im österreichischen Weyregg am Attersee für elf Euro den Berg hinabwedeln.

Wochenskipass

Rund 80 Prozent der untersuchten Regionen bieten laut ab-in-den-Urlaub.de überhaupt Wochenskipässe an. Im Durchschnitt sind 25 Prozent Ersparnisse gegenüber den Einzeltickets möglich. Dabei liegen die Preise von 68 Euro in den tschechischen Karpaten bis zu 297 Euro im norwegischen Trysilfjellet teils um mehr als das Vierfache auseinander.

Ähnlich teuer sind Regionen, die für ihr Party-Flair berühmt sind. Hierzu gehören beispielsweise das österreichische Ötztal (durchschnittlich 266 Euro pro Woche und Person) oder die Abfahrten der "Schönen und Reichen" in Ischgl (217 Euro).

Wer es dagegen etwas ruhiger und beschaulicher mag, ist mit nicht ganz so teuren Pisten besser bedient. Skigebiete zum Beispiel im Vogtland (80 Euro), Thüringer Wald oder im Erzgebirge (beide 81 Euro) sind im Vergleich wesentlich günstiger. Hier wird allerdings häufig eine vergleichsweise überschaubare Infrastruktur geboten. Soll heißen: Weniger Pisten und Lifte. Dafür freut sich allerdings das Portmonee.

Alle Ergebnisse der Untersuchung lesen Sie hier.

Quelle: war
Foto: dpa

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