18.12.2012, 17:00

Weltuntergang Ernster Hilferuf – Kommen Sie nicht nach Bugarach!

Angeblich geht am 21. Dezember die Welt unter. Manche Orte sollen davon aber verschont bleiben. Dazu gehört auch der Berg von Bugarach in Südfrankreich, wo man nun einen Massenansturm fürchtet.

Kurz vor dem von manchen Menschen am 21. Dezember befürchteten Weltuntergang haben die Behörden im südfranzösischen Dörfchen Bugarach einen Hilferuf abgesetzt: "Ich richte einen Appell an die ganze Welt. Kommen Sie nicht nach Bugarach", sagte der Bürgermeister des 200-Seelen-Ortes, Jean-Pierre Delord.

Die Dorfbewohner befürchten einen Ansturm von Esoterikern und Neugierigen, weil der "Magische Berg" von Bugarach angeblich Schutz vor dem "Weltuntergang" bieten soll.

Wanderungen und Partys sind verboten

Die Behörden haben bereits Vorkehrungen getroffen: Der Aufstieg auf den 1231 Meter hohen Pic de Bugarach ist vom 19. bis zum 23. Dezember verboten. Es gibt auch ein Überflugverbot, außerdem sind Camping, Wanderungen, Jagd oder Partys dort untersagt.

Auch die Zufahrt zu dem Dorf wird eingeschränkt und womöglich sogar ganz gesperrt. Mehr als hundert Polizisten und Feuerwehrleute werden in und um Bugarach im Einsatz sein.

Bürgermeister warnt Besucher eindringlich

Bürgermeister Delord warnte alle Besucher: Der Platz in dem Dörfchen sei begrenzt. Wenn zu viele Menschen kämen, dann "werden sie vor den Toren des Dorfes bleiben und sich auf den Füßen herumtrampeln".

Auch der Büroleiter des Präfekten im Département Aude, Nicolas Martrenchard, erklärte: "Wir rufen die Leute auf, nicht nach Bugarach zu kommen."

Unter Berufung auf den Maya-Kalender wird von manchen Menschen am 21. Dezember der Weltuntergang erwartet. Auch Hinweise von Wissenschaftlern, wonach der Maya-Kalender an diesem Tag lediglich den Übergang in eine neue Phase vorsieht, konnte die Anhänger der Apokalypse nicht von ihrer Meinung abbringen.

Manche Orte wie der Berg von Bugarach sollen einschlägigen Webseiten zufolge vom "Weltuntergang" verschont bleiben.

(AFP/nics)
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