Kleine Fluchten
Acht mal Luxus im Norden Brandenburgs
Das "Landhaus Himmelpfort am See" im Norden Brandenburgs ist Ferienhausurlaub vom Feinsten. Zwischen 50 und 140 Quadratmeter groß, besitzen die Wohnungen von der Küche bis zum Bad alles, was man braucht und folgen ihrem eigenen Charakter. Im französischen Landhausstil oder "very British", skandinavisch elegant oder à la Hemingway.
Wie zittrige Finger folgen die nackten Äste der Bäume dem Takt des Windes und werfen ein Netz aus Schatten und Sonne auf die vornehme Fassade der Adresse "Eichberg Nr. 10". Geduldig wacht dort das "Landhaus Himmelpfort am See" über die Einsamkeit seiner kleinen Welt.
Lauscht auf die winterliche Stille, die höchstens ein paar Vogelstimmen zu durchbrechen wagen. Schaut auf den Park und weiter auf die märchenhaften Wasser, die zu seinen Füßen niederknien. Ein Badesteg liegt verlassen und erinnert an den Sommer, wenn hier am Haussee die Zeichen ganz und gar auf Bootfahren oder Schwimmen stehen.
Aus der Schlittschuhperspektive
In der kalten Jahreszeit haben die Bewohner des architektonischen Juwels jedenfalls anderes im Sinn. Wollen sich die schweigsame Wald-, Heide- und Seenlandschaft rund um das Dorf Himmelpfort erwandern. Wollen, wenn das Wetter mitspielt, an frostigen Tagen den Haussee aus der Schlittschuhperspektive sehen, während bei Regen wohl eher der kleine Wellnessbereich zum Schwitzen in der Sauna oder die schöne Bibliothek zum Lesen, Spielen und Plaudern verführt.
Ein wundervolles Zuhause auf Zeit, einen Hort der Ruhe und Abgeschiedenheit bietet im hohen Norden Brandenburgs das Landhaus seinen Gästen, denen auf drei Etagen die Wahl zwischen acht exklusiven Ferienwohnungen gelassen wird. Viel ist passiert, vieles hat sich verändert, seit das Gebäude in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts als Gasthaus den Berliner Sommerfrischlern ein formvollendetes Willkommen bot und das weiß beschürzte Personal eilfertig zum Empfang Spalier stand.
Aber das stilvolle Ambiente ist geblieben. Zwischen 50 und 140 Quadratmeter groß, besitzen die Wohnungen von der Küche bis zum Bad nicht nur alles, was man braucht, sondern auch jeweils ihren eigenen Charakter. Logiert wird hier achtmal anders: im französischen Landhausstil oder "very British", skandinavisch elegant oder à la Hemingway. Von der Tapete bis zum Sofakissen folgt die detailverliebte Einrichtung dem Motto der jeweiligen Unterkunft. Ein Ort zum Wohlfühlen mit viel Komfort und zugleich ein Platz, der das Auge erfreut!
Etwas Sightseeing gefällig? Ein kurzer Spaziergang bringt die Landhaus-Bewohner über den romantischen Schleusenkanal auf direktem Weg zur Dorfmitte von Himmelpfort. Wo sonst die backsteinroten Reste der mittelalterlichen Klosteranlage auf einem zauberhaften Seegrundstück friedlich schlummern, herrscht jetzt im Advent ein reges Treiben.
Weihnachtsmann im Postamt
Schließlich ist in der Klosterstraße 23 bis zum Heiligabend eine wichtige Persönlichkeit zu Gast. Mit rotem Mantel, Rauschebart und schwarzen Stiefeln sitzt, man glaubt es kaum, der Weihnachtsmann in der Weihnachtspostfiliale und antwortet auf Abertausende von Kinderbriefen aus der ganzen Welt. Wobei ihn eine ganze Schar von 20 Weihnachtsengeln fleißig unterstützt. Natürlich freut sich der heilige Mann, der sonst am Nordpol wohnt, wenn auch mal jemand persönlich bei ihm reinschaut, um den Wunschzettel zu übergeben. Ebenso in sein Himmelpforter Heim, das gleich hinterm Postamt liegt, darf ein Blick geworfen werden: Hier lodert schon ein Feuer im Kamin, ein bequemer Sessel steht zum Ausruhen für den Weihnachtsmann bereit. Schließlich ist viel zu tun: Im vergangenen Jahr brachte ihn die Rekordflut von mehr als 280 000 Zuschriften aus 80 Ländern ordentlich ins Schwitzen. So viel zu tun hatte keiner seiner Kollegen in den anderen sechs Weihnachtspostfilialen in Deutschland.
365 Tage im Jahr Weihnachten
Wie wär' es jetzt mit einer Stärkung? Lust auf Waffeln, Stollen und Gebäck? Der richtige Ort für solcherlei Gelüste ist das originelle "Weihnachtscafé" ein paar Schritte weiter in der Fürstenberger Straße, in dem das Stimmungsbarometer 365 Tage im Jahr auf Weihnachten zeigt. Wer hier eintritt, steht mitten in der Küche, wo der Duft der Bäckerei wie ein Versprechen auf Tassen, Tellern, Töpfen liegt. Bei allerlei Hausgemachtem, bei gerade gebrühtem Kaffee und frisch gekochtem Kakao lassen sich in den liebevoll dekorierten Räumen bestens Pläne schmieden - für einen Ausflug in die Flößerstadt Lychen im Naturpark Uckermärkische Seen oder nach Fürstenberg, das Tor zur Mecklenburgischen Seenplatte mit seinem barocken Schloss, das zwischen den Jahren 1741 und 1752 als Witwensitz für eine mecklenburgische Herzogin errichtet wurde. Vielleicht auch zum berühmten Stechlinsee, an dessen winterstillen Ufern mit seinen umgekippten Booten die einstige Glashüttensiedlung Neuglobsow mit ihrem sehenswerten Museum im Glasmacherhaus zum Vorbeikommen einlädt.














