04.12.12

China-Themenpark

Australien will die Verbotene Stadt nachbauen

Dass man in China gern kopiert, ist ja nichts Neues. Nun aber soll es mal umgekehrt laufen: Es gibt Pläne, nördlich von Sydney für Touristen einen Teil der Verbotenen Stadt in Peking nachzubauen.

Foto: picture alliance / Robert Franci

Wyong Shire liegt im australischen Bundesstaat New South Wales. Die Region an der Pazifikküste besitzt wunderschöne Strände und eine großartige Landschaft. Dennoch scheint man sich mehr Touristen zu wünschen.

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Mit einem Nachbau eines Teils der Verbotenen Stadt holt ein Ort nördlich von Sydney ein Stück China nach Australien. Wie bekannt wurde, unterzeichneten die Behörden von Wyong Shire einen Kaufvertrag über 15,7 Hektar Land für den Bau eines Vergnügungpark mit Nachbauten berühmter chinesischer Bauwerke.

Das Projekt, das umgerechnet etwa 400 Millionen Euro kosten soll, solle "Wyong Shire in ein touristisches Mekka verwandeln und Millionen Dollar in die Region bringen", sagte Bürgermeister Doug Eaton.

Nachbauten im Maßstab 1:1

Der Themenpark 80 Kilometer nördlich von Sydney habe das "Potenzial, mit der Oper von Sydney und der Harbour Bridge zu den größten Touristenattraktionen der Region zu zählen", schwärmte Eaton.

Glanzstück des Parks soll der Nachbau der Eingangstore der Verbotenen Stadt in Peking mit ihrem roten Mauerwerk und ihren vergoldeten Dächern im Maßstab 1:1 sein. Auch ein Tempel, ein Theater und eine herrschaftliche Villa sollen den Besuchern das Gefühl vermitteln, sich im China vergangener Zeiten aufzuhalten.

Der Baubeginn ist für 2015 geplant, 2020 soll der Park eröffnet werden. China ist Australiens wichtigster Handelspartner. 2011 besuchten rund 400.000 chinesische Touristen den australischen Bundessaat New South Wales, in dem Sydney liegt.

Quelle: AFP/nics
Foto: pa/Okapia

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